Seckenheim

Seckenheim Rotes Kreuz veranstaltet Markt zum ersten Mal im Gemeindezentrum St. Clara

Puppen, Kissen und Kaffee

Archivartikel

Der Handarbeitsmarkt des Roten Kreuzes (DRK) in Seckenheim hat Tradition, schließlich fand er bereits zum 41. Mal statt. Das bewährte Konzept wurde auch in diesem Jahr beibehalten, neu war nur die Lokalität. Aufgrund der Schließung des evangelischen Gemeindehauses zog der Ortsverband in das katholische Gemeindezentrum St. Clara um. Im großen Saal wurden nicht nur die Handarbeiten präsentiert, hier war auch das Kuchenbüffet aufgebaut und Tische und Stühle luden zum Verweilen ein.

Kurz nach der Eröffnung am Vormittag kamen auch schon die ersten Gäste. Die Bereitschaft um Dirk Olbert stand hinter der Theke und sorgte für duftenden Kaffee, während die Mitglieder des Jugendrotkreuzes die Bedienung der Gäste übernahmen.

Die Damen der Sozialarbeit und einige befreundete Frauen hatten Kuchen gebacken, den sich die Gäste bei einer frischen Tasse Kaffee und guten Gesprächen schmecken ließen. Vor oder nach der Stärkung lohnte es sich, das Angebot des Handarbeitsmarktes anzuschauen. Die Handarbeitsgruppe um Gretel Neuthinger, die sich einmal im Monat trifft, bastelt und stellt Handarbeiten her. Manche Sachen waren praktischer Natur, andere dienten eher der Dekoration, aber alle Artikel hatten gemeinsam, dass sie mit viel Liebe zum Detail angefertigt wurden. Es gab Taschen in verschiedenen Größen, Kissenhüllen und Decken aus verschiedenen Materialen und Designs. Beliebt waren die gestrickten Socken, die in unterschiedlichen Größen und Farben angeboten wurden. Ob Pullover, Ponchos, Schals und Mützen, der nächste Winter kommt bestimmt und so ging auch etliches dieser nützlichen Handarbeiten über den Verkaufstisch. Natürlich durften im Angebot auch die klassischen Topflappen und Tischdeckchen nicht fehlen. Nett anzusehen waren die Puppenkleider und Puppenanzüge in allen Variationen. Neben der Bekleidung waren auch Puppen im Angebot, die aus einer Sammlung stammen und dem DRK übergeben wurden.

An weiteren Ständen, betreut von den Aktiven des Kleiderlagers um Brigitte Körner, gab es selbst gemachte Marmelade und Weißwäsche. Und sowohl der süße Brotaufstrich als auch die Bettwäsche und Tischdecken fanden ihre Abnehmer. Alles, was verkauft oder konsumiert wurde, floss in die Kasse des DRK-Ortsverbandes. sane

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