Seckenheim

Seckenheim Benefiz-Abend zu Gunsten der Monsignore-Franz-Völker-Stiftung

Segensreiche Tradition wird seit 1997 gepflegt

„Ich freue mich schon heute darauf, Sie und euch alle am 20. November im kommenden Jahr zu unserem Völker-Benefiz-Abend wiederzusehen“, strahlte Mannheims Dekan Karl Jung beim offiziellen Abschluss eines rundum gelungenen Abends. Schon 1997, zu Lebzeiten von Franz Völker, wurde im Herbst ins Pfarrzentrum St. Clara nach Seckenheim eingeladen. Ziel des Abends war und ist es, bei einem guten Essen, Gesang und Gesprächen einen schönen Erlös zur Förderung der Monsignore-Franz-Völker-Stiftung zu erzielen. Diese Tradition, im Beisein und mit Förderung durch Völker selbst ins Leben gerufen, wurde ganz in seinem Sinne fortgesetzt, auch nachdem der Altdekan 2007 im Alter von 95 Jahren verstarb.

Es ist ein Termin der „großen Völker-Familie“, wie sie Dekan Jung nennt, der traditionell mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Aegidius beginnt. Hier wirkte Völker als Pfarrer von 1953 bis 1970, ehe er als Stadtdekan nach Mannheim musste. Die Feier wurde von Dekan Jung und seinem Stellvertreter, Pfarrer Markus Miles, und Diakon Winfried Trinkaus zelebriert. Mit von der Partie war auch der Friedrichsfelder Musikverein unter Mitwirkung von Vorstand Jochen Doll, geleitet von Dieter Frey. Der Seckenheimer Singkreis unter Theo Schmitt und Wolfram Sauer sorgte für den musikalischen Rahmen im Pfarrzentrum.

Und weil Franz Völker von 1945 bis 1990 zudem Rektor des Mannheimer Caritasverbandes war, ist leicht erklärt, warum beim anschließenden Beisammensein in St. Clara auch der heutige Caritas-Vorstand mit Regina Hertlein und Volker Hemmrich, dazu Ex-Vorstand Roman Nitsch, Altdekan Horst Schroff und vom Caritas-Verwaltungsrat Waltraud Kirch-Mayer und Stadtrat Raymond Fojkar mit dabei waren. Seckenheims Farben wurden von Stadträtin Marianne Seitz vertreten.

Kulinarische Sachspenden

Nach Rainer von Schilling und Walter Tschischka hat es nun die Heinrich-Vetter-Stiftung übernommen, das Wildbret zu Stiften. Wein steuert Egon Scheuermann bei, Brot die Familie Grimminger. Für die Bestückung der Beilagen sorgt Kartoffel Kuhn. Alle Zutaten wurden von den zwölf Köchen des unter Franz Völker gegründeten Seckenheimer Männerkochclubs „Gourmet“ um Manfred Falkenberg lecker zubereitet und von vielen Frauen aus gemeindlichen Organisationen serviert.

In St. Clara gab es neben dem leckeren Mahl und guten Gesprächen auch Informationen zu Völkers Stiftungszweck. Das „Marienhaus“, das jüngst seinen 20. Jahrestag feiern konnte, ist eine Einrichtung für betreutes Wohnen ermöglicht es älteren, bedürftigen Menschen, selbstbestimmt zu leben und den eigenen Haushalt zu führen.

Die kleine Wohnanlage in Mannheims City verfügt über 25 barrierefreie Wohnungen mit Hausnotruf und bietet den Bewohnern ein Gemeinschaftsprogramm. Eine Kindertagesstätte und eine Kinderkrippe sorgen für Abwechslung beim Zusammenleben im „Mehrgenerationenhaus“.

Diese Einrichtung zu erhalten, ist das Anliegen der Monsignore-Franz-Völker-Stiftung, deren Vorstandsmitglied Winfried Trinkaus wieder die Organisation des ebenso unterhaltsamen wie segensreichen Abends in der Hand hatte. hat

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