Seckenheim

Seckenheim Beim Oboenkonzert in der Erlöserkirche begeistern Barbara Obert und das Kammerorchester

Selten zu hörende Werke

Für alle Freunde des Kammerorchesters der Erlöserkirche Seckenheim gab es in der evangelischen Kirche von 1869 eine Aufführung mit Konzerten für Oboe und Oboe d’amore von Antonio Vivaldi und Christoph Graupner. Barbara Obert spielte diese selten zu hörenden Werke zusammen mit dem Seckenheimer Kammerorchester. Ebenfalls erklangen an diesem Abend Werke von Georg PhilippTelemann, die Orchestersuite G-Dur, und von Wolfgang Amadeus Mozart das Divertimento B-Dur für Streichorchester. Wolfgang Schaller und seine Musiker lieferten eine gelungene Leistung ab und hatten Applaus redlich verdient. Zunächst hatte Gemeindediakonin Claudia Krüger die zahlreichen Gäste im neugotischen Gotteshaus begrüßt und Schaller für sein Engament gedankt.

Zum Auftakt der recht gut besuchten Konzertstunde spielte das Kammerorchester in der Violinen- Besetzung mit dem Ersten Geiger Karl-Heinz Rehbein ferner Helga Geiselhart, Wiebke Hünermann-Neuert, Susanne Kleinknecht-Schmahl, Christina Pinto, Johannes Pickler, Anja Rigi-Luperti, Michael Triller, Amy Vardigans und Hans Würth die Ouvertüre des nations anciennes et modernes G-dur. Während die Abfolge der einzelnen Sätze einige sehr gefällige Melodien präsentierte, kam der letzte Satz sehr kläglich und deprimierend klingend daher. Der Komponist hatte diesem die Überschrift „Die alten Frauen“ gegeben, und glücklicherweise konnte die Intention Telemanns dem Konzertprogramm entnommen werden, so dass die Konzertbesucher etwas weniger irritiert waren.

In der weiteren Abfolge war das Concerto a-Moll von Antonio Vivaldi für Oboe und Streicher zu hören. Zusammen mit den Violinen und Charlotte Ningel, Helge Pöckler, Eberhard Ruhm und Christine Triller auf der Viola, trat Barbara Obert mit der Oboe auf, begleitet von den Streichern Eva Melanie Eberhardt, Renate Häfner-Winter, Friederike Köster, Elke Thoma und Julia Vardigans, jeweils mit Violoncello, sowie Michael Tkacz am Kontrabass und Elisabeth Gürtler an der Continuo-Orgel.

Erneut im Einstz, aber diesmal mit dem warmen und lieblichen Klang der Oboe d’amore, stand Barbara Obert beim Concerto C-Dur von Christoph Graupner, ebenfalls für das Barockinstrument und ein Streichorchester in drei Sätzen geschrieben, im Programm. Dazwischen wurde der Oboenspielerin beim Divertimento B-Dur KV 137 von Wolfgang Amadeus Mozart eine Pause gegönnt. Insgesamt boten Barbara Obert, Wolfgang Schaller und die Orchestermusiker den Gästen einmal mehr einen erbaulichen und schönen Konzertabend. hat