Seckenheim

Seckenheim Familien erleben stimmungsvollen Winterzauber bei Rotem Kreuz und Feuerwehr

Tannenbäume weit geworfen

Sie machen gemeinsam Einsatzübungen und sind für Seckenheims Sicherheit bei allen möglichen Veranstaltungen unentbehrlich: das Deutsche Rote Kreuz und die Feuerwehr. Und wenn man zusammen helfen kann, dann kann man auch zusammen feiern. Statt in der mit Weihnachtsfeiern reich gesegneten Adventszeit, so dachten sich die Verantwortlichen erstmals im vergangenen Jahr, könne man doch im Januar gemeinsam einladen, und das taten sie.

Weil das Wetter bei der Premiere zwar miserabel, der Zuspruch jedoch trotzdem gut war, entschlossen sich die beiden ehrenamtlich aktiven Hilfsorganisationen, zum „2. Seggema Winterzauber“ in die DRK-Fahrzeughalle an den alten OEG-Bahnhof einzuladen. Die Resonanz war eindrucksvoll und bestärkte die Organisatoren in ihrer Entscheidung.

Fackelzug sorgt für Stimmung

Das Gelände und die Fahrzeughalle oberhalb des Neckarbogens waren Dreh- und Angelpunkt für das Fest. Mit Einbruch der Dunkelheit kamen immer mehr Besucher jeden Alters zum Areal neben der ehemaligen Lackfabrik. Der Vollmond beleuchtete die Szenerie vom wolkenlosen Himmel aus. Zahlreiche Familien samt Großeltern fanden sich am „Bohnheefl“ ein. Dort hatte man sich darauf eingestellt, die Gäste mit Gulaschsuppe, Grillkost, Crêpes oder Stockbrot zu versorgen.

Außerdem wurde für die Besucher ein stimmungsvoller Fackelspaziergang im benachbarten Schlossgarten angeboten. Für handgemachte Musik sorgten Martin Müller, Jonas Hinkeldey und Dirk Olbert von der Gruppe „Lemon Cave“ und später legte zur Winterzauber-Disco DJ Tanne auf.

Stephan Seitz, Feuerwehrkommandant, und Michael Sauer, Rotkreuzvorsitzender, mischten sich unter die Gäste und begrüßten auch IG-Vorstand Jürgen Zink, der ebenso wie Stadtrat Holger Schmid in die Fahrzeughalle gekommen war. Draußen gab es nicht nur ein „sicheres“ Lagerfeuer, sondern auch einen abgetrennten Bereich für das „Tannenbaumwerfen“. Ausgediente, aber noch gut im Saft stehende Weihnachtsbäume wurden zum Sportgerät. „Wer mit viel Schwung den Bogen raus hat, der schafft stolze acht Meter, meist aber landet die Blautanne bei fünf bis sechs Meter“, so ein gut aufgelegter Frank Weingärtner. Auch der „Wichtelautomat“ trug zum fröhlichen Fest bei. Die Gewinne waren verpackt und deshalb entpuppte sich so manches Päckchen als „Schrottwichtel“.

Apropos Wichtel. Die Organisatoren hatten darauf geschaut, dass Weihnachten nicht veralbert wurde. Statt blinkender Nikolausmützen waren einige Helfer deshalb an grünen und blauen Zwergen- oder Wichtelmützen zu erkennen. Und so wurde der Winterzauber auch zum ungetrübten, gemütlichen Winterspaß. hat

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