Seckenheim

Seckenheim Große Schau mit ganz unterschiedlichen Kuscheltieren / Ausstellung an Sonntagen geöffnet

Teddybären wecken beim Betrachter Weihnachtsgefühle

„Wer hatte als Kind nicht einen Teddybär?“, fragte Traudl Gersbach bei der Eröffnung der diesjährigen Weihnachtsausstellung im Heimatmuseum. Zahlreiche Interessenten waren gekommen, um schöne Exemplare aus den Sammlungen von Jutta Blümmel und Irmgard Schmitt zu bewundern.

Dabei waren manche Bären mit Baum- oder Holzwolle oder Granulat gefüllt. Andere wiederum hatten eine Brummstimme, manche trugen Hut, manche eine Brille. Und immer sind es Charakterköpfe, egal ob mit langer oder kurzer Nase. Ursprünglich als reines Kinderspielzeug gedacht, werden Teddybären heute auch von Erwachsenen gesammelt, insbesondere sogenannte „Künstlerteddybären“ aus hochwertigen Materialien wie Mohair oder Alpaka. Die Ausstellung ist an den kommenden Sonntagen, 8. und 15. Dezember, jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Am 15. Dezember wird es sogar um 17 Uhr die Aufführung eines kleinen Bären-Puppentheaters geben, das von der Namensgebung des Teddys berichtet.

Nachdem Museumschefin Traudl Gersbach die Gäste – unter ihnen der Vorstand der Interessengemeinschaft Seckenheimer Vereine und Organisationen (Jürgen Zink und Willi Pint), der Kabarettist Hans-Peter Schwöbel, der TSG-Vorstand Andreas Hänssler und der kaufmännische Leiter des Technoseums, Jens Bortloff – begrüßt hatte, ging Jutta Blümmel auf die Historie des Teddybären ein und blickte auch auf die Geschichte des eigenen dreißigjährigen Bärenunternehmens zurück, das die „Unruheständlerin“ in diesem Jahr abgegeben hat. So zeigt denn auch diese Ausstellung einen Querschnitt zurückliegender Modelle wie niedliche Winter- oder Eisbären sowie etliche, unterschiedlich gekleidete Exemplare. Ob im Matrosenanzug, als Jäger aus Kurpfalz, als Winzer mit Weinglas und Flasche, im Nikolauskostüm oder gar in der liturgischem Gewandung als Papstbär Benedikt: Jedes Plüschtier hat seinen eigenen Charakter. Außerdem haben die Ausstellerinnen nette Accessoires beigefügt.

Von Puppenstubengröße bis zu stattlichen Exemplaren in Kleinkindergröße, die Schau erinnerte jeden Gast auch an seine eigene Kindheit und auch an Weihnachten, denn oft waren die Bären aus diesem Anlass in die Familien gekommen und geblieben.

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