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Ratgeber Warm durch Herbst und Winter radeln

Als Zwiebel aufs Fahrrad

Archivartikel

Göttingen.Wer in Herbst und Winter mit zu dicken oder den falschen Klamotten ins Schwitzen kommt, kann frieren und sich eine Erkältung holen. Dass muss nicht sein – radeln Sie als Zwiebel! Für’s sogenannte Zwiebelprinzip rät Alexander Giebler vom Pressedienst Fahrrad zu Funktionsunterwäsche direkt auf der Haut. „Die transportiert die Feuchtigkeit vom Körper weg.“ Meist besteht sie aus Kunstfasern wie Nylon, bei günstigeren Modellen auch aus Polyester. Es gibt auch Mischgewebe.

Als zweite Schicht setzen Winteradler auf wärmende Isolierung, etwa auf einen Fleece-Pullover. Auch der hat eine feuchtigkeitsregulierende Funktion, um – anders als der klassische Baumwollpulli – die Feuchtigkeit der unteren Schicht weiterleiten zu können.

Merinowolle gut geeignet

„Auf Baumwolle verzichten Sie besser“, sagt Giebler. Denn die saugt die Feuchtigkeit zwar auf, hält sie aber am Körper. Merinowolle dagegen eigne sich gut. „Diese Naturfaser fängt anders als Kleidung aus Kunstfaser nicht irgendwann an zu müffeln. Und das ist gut für den Weg zur Arbeit“, nennt Giebler einen weiteren Vorteil. Abschließend kommt die Schicht gegen Wind und Wetter. Gegen einen kurzen Schauer hilft auch eine einfache Regenjacke. Die ist aber nicht atmungsaktiv und staut die aufkommende Feuchtigkeit an der Innenseite der Jacke. tmn