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Aniston, Momoa und Snoopy

Archivartikel

Streaming-Dienst: Der neue Anbieter Apple TV+ startet als Konkurrent von Netflix und Co. mit viel Prominenz

Es wird zunehmend schwerer, die Übersicht zu bewahren. Neben Netflix, Sky und Amazon Prime sprießen momentan die Streamingdienste aus dem Boden wie die Pilze. Aber längst nicht jeder Neuling ist so aufsehenerregend und groß wie dieser: Seit 1. November hat auch Apple seine Finger im Spiel: Für 4,99 Euro im Monat hat man Zugang zu Apple TV+ und damit bereits vom Start weg zu einer Reihe exklusiver Original-Produktionen. Die Auswahl ist klein, aber fein.

An Hollywoodprominenz wurde eindeutig nicht gespart. Sogar Snoopy wurde für eine Produktion zum Leben wiedererweckt. Sehr vielfältig präsentieren sich die 15 Filme und Serien, die in nächster Zeit bei Apple TV+ zu sehen sind: Comedy, Science-Fiction, Thriller, Crime und Drama sind nur einige der Genres, die mit dem Angebot abgedeckt werden.

„See – Reich der Blinden“

Das Drama „See – Reich der Blinden“ mit „Aquaman“ Jason Momoa in der Hauptrolle spielt 600 Jahre in der Zukunft. Ein mysteriöser Virus hat den Großteil der Menschheit dahingerafft. Die wenigen, die überlebt haben, sind erblindet. Um in der gnadenlosen Wildnis trotzdem zu überleben, müssen sich die Menschen in dem Endzeitspektakel den widrigen Bedingungen anpassen. Doch dann werden Kinder geboren, die sehen können. . .

„Dickinson“

Moderne Sprache trifft auf historische Zeit: „Dickinson“ zeichnet das Leben der rebellischen Dichterin Emily Dickinson nach. Die Serie zeigt das Aufwachsen der aufmüpfigen Poetin, verkörpert von Hailee Steinfeld, Mitte des 19. Jahrhunderts. Neben der Auseinandersetzung mit den Zwängen der damaligen Gesellschaft verspricht „Dickinson“ auch jede Menge schwarzen Humor.

„The Morning Show“

Was spielt sich eigentlich hinter den Kulissen des amerikanischen Frühstück-Fernsehens ab? Diese spannende Frage stellt das bissige Drama „The Morning Show“. Die Serie nimmt Journalisten in den Fokus, die sich mit ihrem fehlgeleiteten Streben nach Macht gegenseitig auszubooten versuchen. Mit Reese Witherspoon, Jennifer Aniston und Steve Carell trifft in der erstaunlich medienkritischen Produktion geballte Hollywood-Prominenz aufeinander.

„For All Mankind“

Astronauten waren die Helden einer Zeit, in der die Weltraumforschung noch Priorität Nummer eins in den USA war. Serienschöpfer Ronald D. Moore erzählt in der Mini-Serie „For All Mankind“ eine alternative Geschichte. Unter der Annahme, der globale Wettlauf ins All würde heute noch bestehen, nimmt er das Leben von NASA-Astronauten und ihrer Familien in den Blick.

„Helpsters“

Mit „Helpsters“ gibt es auf Apple TV+ seit 1. November auch eine Kinderserie zu sehen: Die Macher der Sesamstraße haben Cody und ihrem Team Leben eingehaucht. In kurzen Puppendialogen lösen die sympathischen Monster mit den Kindern vor dem Fernseher Probleme. Und alles fängt mit einem Plan an. . .

„Snoopy im All“

Es ist Zeit, dass ein sehr bekannter Hund seinen Traum, ein Astronaut zu werden, erfüllen kann. In „Snoopy in Space“ nimmt der verrückte Beagle Snoopy die Zuschauer mit in ein neues Abenteuer: Charlie Brown und die Peanuts-Gang übernehmen das Kommando einer Raumstation, um den Mond und die fernen Galaxien zu erkunden.

„Ghostwriter“

Die Neuauflage der beliebten Kinderserie aus den 1990ern bringt nicht nur Spannung, sie bietet Kindern auch einen Exkurs in die Literatur. Ein Geist sorgt in der örtlichen Bibliothek für Angst und Schrecken, dieser erweckt nämlich Bücherfiguren zum Leben. Um das Geheimnis rund um das Gespenst aufzudecken, muss das mutige vierköpfige Team sich in jeder Episode ein neues Buch vornehmen. Aber Achtung, wer weiß, welcher Charakter aus dem Buch zum Leben erwacht!

„The Elephant Queen“

Mit der Dokumentation „The Elephant Queen“ nimmt Apple in beeindruckenden Bildern die Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch die Steppe. Mit zusammengerechnet 60 Jahren Erfahrung erzählen die Filmemacher Mark Deeble („Voyage of Time“) und Victoria Stone („The Queen of Trees“) die Geschichte von Athena, der Leitkuh einer Elefantenherde. Eine Geschichte vom Leben, vom Leid, aber auch von großer Liebe.

„Oprah“

Durch die Talkshow „Oprah“ (noch ohne Starttermin) versucht Apple in Zusammenarbeit mit Oprah Winfrey einen weltweiten Buchclub aufzubauen. Zu den Gästen zählen die innovativsten Autoren. Die Gastgeberin begrüßt in der ersten Folge Ta-Nehisi Coates. In seinem Buch „The Water Dancer“ erzählt Coates die Geschichte eines Sklaven, der beschließt, aus der Gefangenschaft zu fliehen. Die monatlich erscheinenden Folgen bieten Zuschauern die Möglichkeit, sich eingehend mit jedem einzelnen Buch aus „Oprah’s Book Club“ auseinanderzusetzen.

„Servant“

Läuft am 28. November an: Eine lauernde Stille prägt die Thrillerserie „Servant“, die von keinem Geringeren als M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) erdacht wurde. Durch einen tragischen Verlust gerät das Leben eines Paares in Philadelphia aus den Fugen. Die Trauer treibt die beiden auseinander, doch irgendetwas anderes, etwas Unheimliches, geht in diesem Haus vor sich.

„The Banker“

Im Texas der Jim Crow-Ära versuchen zwei Geschäftsmänner, Afroamerikanern die Hoffnung auf den „American Dream“ zu ermöglichen. Bernhard Garett (Anthony Mackie) und Joe Morris (Samuel L. Jackson) schmieden einen riskanten Plan, um die rassistische Regierung zu umgehen ...

„Little Voice“

Eine Liebeserklärung an die Vielfalt der Musik in New York: Für die romantische Erzählung von J.J. Abrams („Star Wars: The Force Awakens“) liefert die Musikerin Sara Bareilles („Waitress“) die Musik. Es ist eine unglaubliche Reise zur Selbstfindung und zur Entdeckung der eigenen Stimme. tsch