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Der Wunsch nach einer sinnvollen Arbeit

Viele sehnen sich nach einem Job, in dem sie anderen helfen können

93 Prozent der Berufstätigen in Deutschland möchten in ihrem Beruf etwas Sinnvolles tun.

Erleben Menschen ihre Tätigkeit als sinnstiftend, so wirkt sich das auch positiv auf ihre Gesundheit aus: Sie fehlen seltener am Arbeitsplatz, und halten sich im Krankheitsfall häufiger an die ärztlich verordnete Krankschreibung. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Wer in seinem Job unzufrieden ist, meldet sich doppelt so oft krank wie jemand, der sich mit seiner Arbeit zufrieden zeigt. Vier von fünf Befragten wünschen sich einen Beruf, in dem man anderen helfen kann, fast ebenso viele bevorzugen eine Tätigkeit, in der sie viel mit Menschen zu tun haben – und immerhin 73 Prozent ziehen einen Job vor, der für die Gesellschaft nützlich ist.

Wer diese Wünsche verwirklichen, seinen eigenen Fähigkeiten entsprechend einsetzen und im sozialen Bereich arbeiten möchte, findet eine berufliche Perspektive etwa als Pflegefachkraft.

Diese stellen eine wertvolle Stütze in der Versorgung alter oder kranker Menschen dar. Wer hieran Freude hat, und sich sozial engagieren möchte und keine Scheu davor hat, Menschen zu versorgen, ist in diesem Beruf bestens aufgehoben.

Auf der Suche nach Fachkräften sind die verschiedensten Unternehmen, woran man sieht, wie vielseitig das Berufsbild ist. So kommen Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Hospize, Pflege- und Altenheime oder Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen als Arbeitgeber infrage. Einen großen Stellenwert nehmen hierbei die ambulanten Pflegedienste ein, die auf privater Basis arbeiten, jedoch über die gesetzliche Pflegekasse bezahlt werden.

Wer also eine sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen mitbringt, sieht sich einem großen Feld an potenziellen Arbeitgeber gegenüber. imp/djd