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Weinheim Städtepartnerschaft mit Ramat Gan seit 20 Jahren

Feier mit Konzert in Peterskirche

„Die Städtepartnerschaft soll mithelfen, an die lange und bedeutende gemeinsame Geschichte zu erinnern, dauerhafte Lehren aus dem schrecklichen Holocaust zu ziehen, Verständnis für die Gegenwart in den beiden Ländern zu wecken und über die Begegnung der Menschen einen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung zu leisten.“ So steht es in der Urkunde – auf Deutsch und auf Hebräisch – die am 15. November 1999 die damaligen Weinheimer Oberbürgermeister Uwe Kleefoot und Moshe Meron feierlich unterzeichnet haben.

Wenn am Wochenende ab Samstag, 18. Mai, bis Dienstag, 21. Mai, der Kammerchor Ramat Gan auf einer Konzertreise (mit einem Konzert in der Peterskirche am Samstagabend) gewissermaßen als eine offizielle Delegation nach Weinheim reist, stellt dieser Besuch symbolisch die Feier zum 20-jährigen Bestehen dieser besonderen Städtepartnerschaft dar, die mit dieser Urkunde besiegelt wurde. Im Weinheimer Rathaus, wo 1999 die Verschwisterung manifestiert worden ist, wird es einen Empfang stattfinden geben. Organisator der Begegnung ist der Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan, den es schon vor der offiziellen Städtepartnerschaft gab; unermüdlicher Motor und Förderer ist dessen Gründer und langjähriger Vorsitzender Albrecht Lohrbächer, der seit zwei Jahren auch Ehrenbürger Ramat Gans ist.

Aus Anlass des Jubiläums lädt der Freundeskreis am Samstag, 19.30 Uhr, zum Jubiläumskonzert „20 Jahre Städtepartnerschaft Ramat Gan – Weinheim“ mit dem „Ramat Gan Chamber Choir“ unter der Leitung von Hanna Tzur in die Peterskirche ein. Es wird ein gemeinsames Konzert mit „vivida banda“ sein, dem Jugendchor der Peterskirche unter Leitung von Anne-Christine Langenbach. Der Eintritt ist frei. whm