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Weinheim

Fridi Miller gibt nicht auf

Archivartikel

Über ihren Rechtsanwalt hat Fridi Miller beim VGH eine „Anhörungsrüge wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs“ eingereicht. Obwohl mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) die Anfechtung der Weinheimer Oberbürgermeisterwahl durch sie am 2. Mai endgültig abgewiesen wurde und Wahlsieger Manuel Just am 13. Mai sein Amt angetreten hat, gibt die unterlegene Bewerberin nicht auf. Die Begründung: Das Gericht sei seiner Pflicht, die Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen, nicht nachgekommen. Der VGH hat den Eingang der Anhörungsrüge bestätigt und den anderen Prozessbeteiligten – also dem Regierungspräsidium Karlsruhe und der Stadt Weinheim – bis zum 31. Mai Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. pro