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Gedenken an die Reichspogromnacht

Archivartikel

Erinnerung sei Voraussetzung, um nicht zu vergessen, sagte Georg-Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss. Er warnt vor dem Vergessen der Nazi-Diktatur und des Holocausts – unser Bild zeigt das Mahnmal in Dachau. Denn, so Bärfuss, Nazis und ihr Gedankengut seien nie weg gewesen. Wie jedes Jahr gedenken die christlichen Kirchen der Reichspogromnacht von 1938, bei der im ganzen Land mehr als 1500 Synagogen niederbrannten. Auch die Mannheimer Hauptsynagoge wurde zerstört. Zwei Gottesdienste finden am Samstag, 9. November, statt: Um 18 Uhr sind in der Johanniskirche (Lindenhof) mit dem Titel „Sie blieb dort für immer und ewig“ Worte von Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück zu hören. Um 19 Uhr findet in der Citykirche Konkordien der ökumenische Gedenkgottesdienst „Tu deinen Mund auf für die anderen!“ statt. Mitwirkende sind auch Schüler des Bach-Gymnasiums. red