Seite 1 - MM

SC Olympia Neulußheim Stephan Riemensperger und Co-Trainer Philipp Karpf beschreiten neuen Weg

Geistige Frische wichtig

Archivartikel

Nach dem Weggang von Michael Graf als Trainer stehen seit diesem Sommer Stephan Riemensperger und Co-Trainer Philipp Karpf neu in der Verantwortung beim SC Olympia Neulußheim. Für beide ist dies jedoch kein völliges Neuland. Bereits in der vergangenen Spielzeit war Riemensperger für den damals grippekranken Graf zwischenzeitlich als Trainer eingesprungen. „Wir hatten nicht viele Veränderungen, von daher kenne ich die Mannschaft gut und sie mich“, will der 35-Jährige seineue Position im Team gar nicht allzu hoch hängen.

Ohnehin betont Riemensperger, dass man in Neulußheim nun nicht mehr stringent in erste, zweite und Jugend-Mannschaften trennt, sondern das große Ganze betrachtet. „Wir sehen den Kader der ersten Mannschaft sowie der Ib und der U19 als Einheit. Wir gestalten gemeinsame Trainings und halten die Kommunikation untereinander hoch“, lobt Riemensperger die ersten Fußstapfen auf dem neuen Neulußheimer Weg. Die Verzahnung mit dem Jugendbereich, der künftig den Kader des A-Ligisten mit Spielermaterial füttern soll, wird groß geschrieben.

Der Anfang ist gemacht

Stolz ist man darauf, in diesem Jahr wieder eine A-Jugend ins Rennen schicken zu können. Bis hier die Früchte geerntet werden können, dauert es zwar wohl noch das eine oder andere Jährchen, doch der Anfang ist gemacht.

Nicht zuletzt deshalb machte man im Sommer auf dem Transfermarkt keine überwältigenden Sprünge. Vier Spieler kamen von extern, „die alle den Spirit, den wir vermitteln, weitertragen sollen“, so Riemensperger. Aus diesem Grund werden beim SC Olympia Neulußheim auch keine Saisonziele formuliert. „Wir wollen hier keinen Druck aufbauen“, bestätigte der Trainer der Blau-Schwarzen.

Zunächst gelte es, die Mannschaft auf die Saison hin punktuell fit zu bekommen. Ein Faktor, bei dem Riemensperger auch als Psychologe gefragt ist, ist die geistige Frische bei den Spielern hochzuhalten. „Wir haben letzte Saison viele Spiele gegen Ende der Partien verloren“, so der 35-Jährige. „Wenn man körperlich müde ist, ist auch der Kopf müde.“ Ob es dann zu mehr als dem letztjährigen fünften Platz reicht, bleibt abzuwarten.