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Krimi Historischer Roman um Beethovens 9. Sinfonie

Geschichte über „Feuer im Elysium“

Archivartikel

Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens (1770 - 1827) im Dezember dieses Jahres wird auf unzählige Arten gefeiert. Eine eher ungewöhnliche ist der Krimi „Feuer im Elysium“ von Oliver Buslau. Hauptfigur ist der junge Sebastian, der im Jahre 1824 nach dem Tod seines Vaters in die Kulturmetropole Wien kommt, wo die Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie unmittelbar bevorsteht. In seinem Gepäck hat er geheime Aufzeichnungen, aus denen der Grund für Beethovens Taubheit hervorgehen soll.

Der Mann, mit dem Sebastian über diese Unterlagen sprechen will, wird ermordet und der junge Mann gerät selbst unter Verdacht. So muss Sebastian versuchen, seine Unschuld zu beweisen, indem er den wahren Täter findet. Und das, wo er eine Stelle als Geiger in dem Orchester ergattert hat, das die Uraufführung der Neunten bestreiten soll und sogar der berühmte Komponist persönlich auftaucht.

Buslau zeichnet ein lebendiges Porträt der Wiener Gesellschaft zwischen Hochkultur und politischer Unterdrückung, das durch den Kriminalfall eine ungewöhnliche zusätzliche Note bekommt. dpa