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Viernheim Waldbrände auf 600 Quadratmetern

Glut hält Feuerwehr in Atem

Archivartikel

Wegen kleinerer Waldbrände war die Feuerwehrin den vergangenen mehrmals nördlich von Viernheim im Einsatz. Lucas Haas, Sprecher der Feuerwehr, berichtet im Gespräch mit dem „MM“, dass am Mittwoch um die Mittagszeit Passanten einen Brand gemeldet hatten. 15 Einatzkräfte rückten daraufhin mit mehreren Fahrzeugen aus und konnten das Bodenfeuer vorerst löschen. „Der Boden ist zurzeit aber extrem trocken, deswegen blieben wohl trotz der Nachlöscharbeiten Glutnester zurück“, berichtet Haas.

Fliegerstaffel der Bundespolizei

Nach Angaben der Polizei meldete dann gegen 23.30 Uhr ein Anwohner Brandgeruch. Mehrere Streifen der Polizeistation Lampertheim-Viernheim konnten vom Boden aus die Brandstelle aber nicht lokalisieren. Erst die Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei war laut Haas mit einer Wärmebildkamera dazu in der Lage. Daraufhin rückten zwölf Feuerwehrleute mit einem Tanklöschfahrzeug, einem normalen Löschfahrzeug, einem Wechselladefahrzeug mit 10 000-Liter-Tank sowie einem geländegängigen Führungsfahrzeug aus. Wieder handelte es sich nur um ein Bodenfeuer, das die Einsatzkräfte relativ schnell löschen konnten.

In der Folge hielten Feuerwehrleute vor Ort Brandwache und untersuchten das Gebiet mit einer Wärmebildkamera. Dabei seien keine neuen Glutnester entdeckt worden, so Haas. Nach Angaben der Polizei brannte in der Nacht eine Fläche von rund 600 Quadratmetern. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist bislang unklar. Haas betont jedoch: „So ein Feuer entsteht nicht von alleine.“ Häufige Ursachen seien Brandstiftung oder weggeworfene Zigaretten. Zurzeit herrsche die höchste Waldbrandstufe. fhm