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Weinheim Ulf Wittenberg alias Bluesdoc spielt Konzert in der Klinik-Kapelle mit in der Region bekannten Gastmusikern

Gospel-Musik als gemeinsame Basis

Archivartikel

In der Kapelle der GRN-Klinik, dem Vorraum und Teilen des Foyers versammelten sich viele Anhänger des Gospel, Blues, Jazz und Soul. Die Vorfreude auf die von Ulf Wittenberg alias Bluesdoc eigens für diese OASE zusammengestellte Band war groß – gaben sich doch Musiker der ehemaligen Weinheimer Beat- und Kultband The Monks, gemeinsam mit der seit Jahren in der Region für hochkarätigen Blues und Soul bekannten Band „Magnolia“, die Ehre.

Von den „Monks“ war das Multiinstrumentalisten- und Doktoren- Trio Reinhard Bähr, Markus König und Ulf Wittenberg gekommen, von Magnolia waren es der Gitarrenvirtuose und Sänger Jürgen „Mojo“ Schultz und der Sänger Winston Dyer. Bandleader Wittenberg hatte gemäß dem OASE-Thema „Gospel, Blues, Jazz, Soul und ihre Wurzeln“ ein Programm zusammengestellt mit jeweils bekannten Klassikern zum Mitsingen. Kurzweilig informierte der Bluesdoc über den historischen Hintergrund und die Entstehung der jeweiligen Musikrichtung, die die Band anschließend musikalisch vorstellte.

Die Gäste erfuhren, dass die gemeinsame Basis all dieser Musikstile die Gospelmusik ist. Der englische Begriff „Good Spell“, verkürzt „Gospel“, heißt übersetzt „Evangelium“. Die instrumental auf hohem Niveau vorgetragenen bekannten Gospels inspirierten die Besucher von drinnen und draußen aus dem Stand heraus zu einem großen und stimmgewaltigen Gospelchor. Das Repertoire umfasste „You Gotta Move“, „Swing Low, Sweet Chariot“, das Mitsingen und Mitklatschen sorgte für gute Stimmung. Wittenberg beeindruckte durch sein professionelles Spiel und den Wechsel von Gitarre, Saxofon, Blues Harp, Geige und Gesang. Markus König begeisterte als ideenreicher Improvisator und Sänger am Klavier, Reinhard Bähr steuerte gekonnt und souverän den Bass dazu und Jürgen „Mojo“ Schultz erwies sich mit seinen verschiedenen Gitarren erneut als ein kreativer Meister feinster Klänge. Überzeugend war auch Sänger Winse Dyer, der das Publikum mit seinem Charisma schnell für sich gewonnen hatte. wn