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FC Badenia Hirschacker Der Coach wechselt mittelfristig in die Nachwuchsabteilung des SV Waldhof / Kaum Fluktuation in der jüngsten Transferperiode

Hardung führt Nachfolger-Trio heran

Archivartikel

Beim FC Badenia Hirschacker hat sich einiges getan. Nachdem man die erste Saison in der Kreisklasse A1 nach über zwei Jahrzehnten Abwesenheit überstanden und sich Corona-bedingt der letzten Abstiegssorgen entledigt hatte, wurde am Eiskellerweg einiges umstrukturiert.

Trainer Dennis Hardung, der mittelfristig beim SV Waldhof Mannheim im Jugendbereich einsteigt, hat sein letztes Jahr als verantwortlicher Coach angekündigt. Timo Becker aktuell Co-Trainer sowie Pressebetreuer Marco Obeldobel und Alexander Erhardt sollen im Laufe der neuen Spielzeit immer mehr in die Rolle als Nachfolger-Trio schlüpfen.

„Wir übernehmen schon jetzt einige Tätigkeiten, um Dennis zu entlasten. Das ist natürlich auch wichtig, um einen reibungslosen Übergang hinzubekommen“, sagt Becker. „Wir sind in einem sehr guten Austausch untereinander und werden durch Dennis sehr gut herangeführt und unterstützt.“

Demzufolge war das Gespann auch in die Kaderplanung involviert, die nur wenig Fluktuation bescherte. Nur zwei Zugänge und ein Abgang konnte in der jüngsten Transferperiode verzeichnet werden. „Das spricht zunächst einmal dafür, dass die Spieler sich wohlfühlen und das Team zusammengewachsen ist. Klar war das schon das Ziel, alle Spieler zu halten, weil man so auf einem guten Grundgerüst aufbauen und das Team punktuell verbessern kann“, sieht Becker vornehmlich positive Effekte durch die geringen Kader-Veränderungen.

Racalbuto – ein Hoffnungsträger

Mit Angelo Racalbuto zählt dabei ein Rückkehrer zu den Hoffnungsträgern. „Er eröffnet uns im offensiven Bereich noch mehr Möglichkeiten“, erklärt Becker. Mit Francesco Rubino wurde die Torhüterposition erweitert, wodurch der Konkurrenzkampf angestoßen werden soll. Inwieweit der Kader dazu genügt, die Abstiegsränge dieses Mal auf Sicht zu halten, wird sich zeigen. „Unser Ziel ist zunächst einmal, uns weiter zu stabilisieren und in der Tabelle ein paar Plätze nach oben zu rutschen“, sagt Becker.

Das dürfte auch notwendig sein. Durch den vermehrten Abstieg aus der Kreisliga dürfte auch die Norm-Abstiegszahl in der A-Klasse von bisher zwei Mannschaften erhöht werden. wy