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Interview Maximilian Reuter ist der spielende Co-Trainer bei der Spvgg 06 Ketsch / Klassenerhalt frühzeitig sichern

„Ich fühle mich fit“

Archivartikel

Nachdem der bisherige Co-Trainer des Fußball-Landesligisten Spvgg 06 Ketsch, Erdal Öksüz sich für die Trainerstelle der U19-Mannschaft des VfR Mannheim entschieden hat, musste das Amt des Co-Trainers neu besetzt werden. Mit Maximilian „Mäx“ Reuter fand man schnell eine interne Lösung.

Wir sprachen mit

dem 30-Jährigen, wie er sich sein neues Amt als spielen der Co-Trainer vorstellt.

Sie haben kurzfristig das Amt als spielender Co-Trainer bei den 06ern übernommen. Was hat Sie dazu bewogen?

Maximilian Reuter: Zum Fußball brachte mich mein Vater von Kindesbeinen an und er begleitete mich nahezu durch die gesamte Jugendzeit als Trainer. Von daher war für mich schon früh klar, dass ich irgendwann selbst einmal Trainer werden möchte. In der Sommerpause hat mich unser Trainer Frank Eissler angesprochen, ob ich es mir vorstellen könnte das Amt des spielenden Co Trainers zu übernehmen. Lange musste ich nicht überlegen und nahm das Angebot an. Frank und ich kennen uns schon lange, aus der erfolgreichen Hockenheimer Zeit. Aber auch der Verein und die Mannschaft, haben mir die Entscheidung leicht gemacht.

Möchten Sie sich, wie ihr Vorgänger Erdal Ökzüs, vorwiegend als Co-Trainer einbringen oder liegt Ihr Focus mehr darin, weiter in der Angriffsmitte auf Torejagd zu gehen?

Reuter: Ich möchte sowohl Frank Eissler als Trainer unterstützen, aber auch weiterhin als Spieler an vorderster Front agieren. Nach meinem Bandscheibenvorfall im letzten Jahr fühle ich mich wieder richtig fit. Deshalb will ich wieder so oft es geht, vorne in der Box stehen. Ich finde es aber auch eine interessante Aufgabe, als Co zwischen der Mannschaft und dem Verein zu agieren.

Die Ketscher gehen nahezu unverändert in die neue Saison. Was glauben Sie kann Ihre Mannschaft in der neuen Runde reißen?

Reuter: Mit Christian Zeilfelder und Michael Hinzmann haben wir zwei starke Spieler verloren. Zudem finde ich die Landesliga in dieser Saison extrem stark. Neben den beiden Verbandsligaabsteigern SGK Heidelberg und SV 98 Schwetzingen, tummeln sich noch weitere Mannschaften, die personell stark aufgerüstet haben. Aber auch unser Kader kann sich sehen lassen. Ich bin überzeugt, dass wir mit einem eingespielten und konkurrenzfähigen Team in die neue Saison gehen werden.

Wie sieht Ihr persönlicher Wunsch für die neue Saison aus?

Reuter: Ich wünsche mir persönlich, dass ich verletzungsfrei bleibe, unsere Mannschaft einen attraktiven Fußball spielt und wir frühzeitig den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen.