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in-Tec wächst mit E-Mobilität

Archivartikel

Unternehmen: Bemerkenswerte Entwicklung innerhalb von 25 Jahren

Bensheim.Angefangen hat es 1994 als verlängerte Werkbank in der sprichwörtlichen Garage in Schwanheim. Nach seiner beruflichen Tätigkeit bei Siemens (heute Dentsply-Sirona) hatte Stefan Krug den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und sich auf die Produktion von Instrumentenschläuchen und Kabeln für den Dentalbereich spezialisiert.

Heute – 25 Jahre später – gehört der frühere Arbeitgeber zwar immer noch zum Kundenstamm der in-Tec Bensheim GmbH, aber das Aufgabenspektrum ist deutlich gewachsen. Längst ist das Unternehmen auch international ein gefragter Spezialist in der Kabelfertigung und Partner bei der Entwicklung von innovativen Lösungen.

Die Biografie des inhabergeführten Bensheimer Unternehmens ist beeindruckend und weist einen beachtlichen Wachstumskurs aus. Viermal wurde in der 25-jährigen Firmengeschichte der Standort gewechselt.

Nach den Anfängen in Schwanheim folgte der Umzug nach Bensheim ins Gewerbegebiet Süd-West. Hier wurde 2014 auf eigenem Gelände der Neubau realisiert, mit dem die beiden Firmenstandorte an der Lindberghstraße und Fabrikstraße (Produktion und Lager) unter einem Dach vereint wurden.

Nur gut ein Jahr nach der Inbetriebnahme des neuen Unternehmenssitzes kam auf dem Gelände eine neue rund 600 Quadratmeter große Lagerhalle für 970 zusätzliche Palettenstellplätze dazu. Und wieder gut ein Jahr später stand bereits fest, dass weitere Räumlichkeiten benötigt werden.

Im November 2017 rollten auf dem in-Tec-Gelände wieder die Bagger an, um den dritten Neubau innerhalb von fünf Jahren zu realisieren.

Als Spezialist für Baugruppenfertigung und Kabelkonfektion gestartet, hat in-Tec Bensheim in den 25 Jahren seines Bestehens seine Leistungskapazitäten sukzessive erhöht. Jährlich wächst das Unternehmen durchschnittlich um 17 Prozent. Der Produktionsumfang hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt und allein im vergangenen Jahr kamen im Hochvolt-Bereich 80 neue Kunden dazu.

Zwei Teams von Kundenbetreuern und Projektmanagern schafften es, im Jahr 2018 über 340 Projekte zu betreuen – mit stetig steigender Tendenz. Ende Mai 2019 sind es schon 170 Projekte.

Die Qualifizierungen für die sehr spezialisierten Bereiche Medizintechnik und E-Mobility werden größtenteils intern vorgenommen. Es stehen dazu Elektroingenieure, Meister, Kunststoffspezialisten und Metallbearbeiter bereit. js