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Literatur Psychothriller „Alexandra“ von Natasha Bell

Komplexer Krimi um Vermisste

Archivartikel

Als der Roman beginnt, ist das Unglaubliche gerade geschehen: Nach zwölf glücklichen Ehejahren stellt Marc fest, dass seine Ehefrau Alexandra spurlos verschwunden ist. Marc versucht alles Mögliche, um seine Frau zu finden, aber er macht kaum Fortschritte.

Die Britin Natasha Bell erzählt die Geschichte um „Alexandra“ aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Die Verschwundene selbst ist die Erzählerin des Romans. Auch wenn sie irgendwo von einem Mann festgehalten wird, ist Alexandra in der Lage, die Handlungen ihres Ehemannes zu erahnen.

Je weiter dessen Nachforschungen voranschreiten, umso unerwarteter werden die Erkenntnisse. War die Ehe zwischen Marc und Alexandra wirklich so glücklich, wie er meinte? Durch die ungewöhnliche Erzählperspektive wird immer unklarer, was tatsächlich real ist und was reine Spekulation.

Natasha Bell hat mit „Alexandra“ einen komplexen Psychothriller geschrieben, bei dem man sich nie sicher sein kann, was wie glaubhaft ist.

Natasha Bell: „Alexandra“. Diana Verlag, München. 412 Seiten, 17 Euro)