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FC Astoria Walldorf Trainer Matthias Born ist nicht bange

Kratzen und beißen

Archivartikel

Lange musste der FC-Astoria Walldorf in der vergangenen Saison zittern, doch am Ende blieb die Mannschaft von Trainer Matthias Born in der Regionalliga. In dieser Spielzeit dürfte ein ähnliches Szenario bevorstehen, wobei die FC-Astoria-Anhänger sich über einen formstarken Torjäger freuen dürfen: André Becker traf am ersten Spieltag beim 4:1-Erfolg gegen RW Koblenz drei Mal und legte beim Heimspielauftakt gegen den FSV Frankfurt ein weiteres Tor nach.

Allerdings fühlt sich das 2:2-Remis gegen die Hessen wie eine Niederlage an – auch wenn Walldorf in Unterzahl das Spiel zu Ende bringen musste. Denn in den letzten beiden Spielminuten verspielten die Hausherren den Sieg. Es ist aber nicht der einzige Rückschlag, denn im badischen Pokalwettbewerb scheiterten die Astorstädter gegen den zwei Klassen tiefer spielenden SV Spielberg. Trotzdem ist Born nicht bange, er baut auf die insgesamt ordentlichen Auftritte in der Liga auf.

Mit dabei ist weiterhin der Hockenheimer Niklas Horn. Im Tor setzt Born auf Nachwuchstalent Nicolas Kristof, der vom SV Sandhausen II kam. Beachtlich außerdem, dass in Walldorf unter Amateurbedingungen trainiert wird: Das heißt, dass der Coach nur viermal pro Woche zum Training bittet. „Wir wissen, dass wir immer am Limit spielen, kratzen und beißen müssen. Mit unserer Kaderstruktur fällt es aber leicht, den Jungs das zu vermitteln. Die Regionalliga ist hart umkämpft und einige vermeintlich große Vereine unterschätzen das. Das bringt uns Vorteile“, sagt Born und hofft auf den sechsten Klassenerhalt nacheinander. mjw