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Weinheim Kino-Matinee am 27. Oktober in Weinheim

Kurzfilm über Heidi Mohr

Das Film-Festival der Generationen findet im Oktober zum zehnten Mal in der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar statt. Weinheim macht wie immer mit. In diesem Jahr hat der Runde Tisch Demografie, der im Rathausamt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren für das Filmfestival zuständig ist, einen Film herausgesucht, in dem sich eine ältere Dame als Fußballtrainerin neue Aufgaben sucht.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung am Sonntag, 27. Oktober, im Modernen Theater steht allerdings die im Februar verstorbene Fußball-Ikone Heidi Mohr. So wird es vor dem eigentlichen Film einen extra zu diesem Anlass produzierten knapp fünfminütigen Kurzfilm über Heidi Mohr geben. Sven Holland hat mit seinen Weinheimer Jugendmedien aus alten Aufnahmen einen Zusammenschnitt erstellt. Das historische Material stammt teilweise vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und aus dem Privatarchiv von Franz Schalk, dem damaligen Vorsitzenden des TuS Niederkirchen, Heidi Mohrs früheren Vereins.

Dazu wird es ab 11 Uhr eine Gesprächsrunde geben mit Menschen, die Heidi Mohr gut gekannt haben und aus ihrem Leben erzählen können: ihr Bruder Stefan Mohr, Franz Schalk aus Niederkirchen und Wolf-Rüdiger Pfrang, der als Sportredakteur der Weinheimer Nachrichten und Fotograf die Karriere der Ausnahmesportlerin eng begleitet hat.

Anschließend (ab 11.30 Uhr) läuft der schwedische Film „Britt-Marie war hier“. Darum geht es: Als ihre Ehe nach 40 Jahren zerbricht, räumt Britt-Marie mit über 60 Jahren nicht nur mit ihrem bisherigen Leben als biedere Ehe- und Hausfrau auf, sondern wagt einen völligen Neustart: Sie zieht aufs Land, um dort als Betreuerin eines Jugendzentrums zu arbeiten.

Ebenfalls im Rahmen des Filmfestivals der Generationen zeigen das „Moderne Theater“ und der Runde Tisch Demografie am Mittwoch, 23. Oktober, 15 Uhr, den Film: „Eine bretonische Liebe“ – eine charmante französische Komödie über Fragen zur menschlichen Existenz und eigenen Identität. Im Anschluss an den Film (circa 100 Minuten) wird unter anderem Ulrike Adam, die Leiterin der Psychologischen Familien- und Erziehungsberatung Weinheim, an einer Gesprächsrunde teilnehmen. wn