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Handwerkskammer Mehr Auszubildende in der Region

Mechatronikeräußerst beliebt

Archivartikel

Region.Vor den Delegierten der Vollversammlung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald hat der Präsident der Kammer, Alois Jöst, in der 125. Sitzung das Jahr 2018 bilanziert. Dabei ging er auf aktuelle Ausbildungszahlen ein.

„Zum Stichtag 1. Januar 2019 waren 4489 Lehrverträge eingetragen, 0,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Davon sind 917 weiblich, also 20,4 Prozent. Und 942 (20,9 Prozent) haben einen ausländischen Pass“, erläuterte Jöst. Auch in der Beliebtheit und der Reihenfolge der Berufe habe sich wenig gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Kraftfahrzeugmechatroniker führen mit 668 Verträgen (plus 19) die Liste an vor den Elektroniker (465 – plus 19), den Anlagenmechanikern (452 – minus 6) und den Friseuren (341 – minus 18).

Die meisten jungen Menschen lernen im Berufsfeld Elektro/Metall (2095 Verträge – plus 2,3 Prozent) gefolgt aus den Berufsfeldern Gesundheit und Körperpflege (721 – plus 6,6 Prozent) vor den Bau- und Ausbauberufen (647 – plus 4,3 Prozent) und den kaufmännischen Berufen (343 – minus 0,5 Prozent).

Jöst verwies darauf, dass 2018 insgesamt 496 junge Menschen ihre Meisterprüfung absolviert haben. Die stärkste Gruppe bilden auch hier die Friseure mit 74 Prüflingen vor den Kraftfahrzeugtechnikern (70) und den Hörakustikern (48).

Der Mannheimer Kammerpräsident sprach von „guten Zahlen der Ausbildung“, sah aber auch aufgrund des Fachkräftemangels „erste dunkle Wolken am Horizont“. Er forderte von der Politik, das Thema „Berufsorientierung“ auch an den Gymnasien einen Platz zu geben – „denn auch das Handwerk brauche gute Leute mit dem Abitur“. zg