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Im Test Der Ford Edge bietet reichlich Platz / Souveräne Fahrleistungen mit neuem Allrad und Achtgang-Automatikgetriebe

Mehr Komfort und Sicherheit

Archivartikel

Mannheim.Der Ford Edge steht bullig auf 19 Zoll großen Leichtmetallrädern auf der Straße. Das SUV (Sport Utility Vehicle) lässt schon äußerlich keine Zweifel daran, dass es robust ist und mit reichlich Kraft ausgestattet wurde. Als neue Topmotorisierung sorgt im Edge ein 2,0 Liter großer Diesel mit 238 PS in Verbindung mit einem überarbeiteten Allradantrieb und einem Acht-Gang-Automatikgetriebe für souveräne Fahrleistungen.

Neben ihrem Topmodell Edge bieten die Kölner im Segment der Geländegänger zusätzlich den kompakten EcoSport und den mittelgroßen Kuga an. Unter Crossover laufen auch der Fiesta Active, der Focus Active und der ganz neue Puma.

Vier Ausstattungsvarianten

Der überarbeitete Edge präsentiert sich komfortabler, sicherer und leistungsfähiger als sein Vorgänger. Das Modell wird in den Ausstattungsvarianten Trend, ST-Line, Titanium und Vignale angeboten. Die Ausführungen setzen verschiedene Akzente und geben so ein eigenständiges Erscheinungsbild ab. Gleich ist ihnen auf jeden Fall das große Raumangebot. Auf 4,83 Metern Länge, knapp zwei Metern Breite und 1,75 Meter Höhe bietet das SUV sowohl vorne als auch hinten reichlich Kopf- und Kniefreiheiten für ein entspanntes Reisen. Das erhöhte, langstreckentaugliche Gestühl gewährt dem Lenker und seinen Mitfahrern einen übersichtlichen Blick über das Verkehrsgeschehen.

Die verschiedensten Fächer nehmen viel Kleinkram auf. Für das große Gepäck öffnet sich ein Raum mit einem Volumen von 800 Litern. Per Schalter lassen sich die Rückenlehnen bequem umlegen, wodurch sich auf ebener Fläche eine Ladekapazität von 1688 Litern ergibt. Der Innenraum des Ford Edge ist komfortabel und gut vernetzt. Ein Modem verwandelt das Fahrzeug in einen mobilen WLAN-Hotspot, welcher bis zu zehn Endgeräten, wie Smartphones, Tablets oder Laptops, den Zugang zum Internet ermöglicht. Radiosender, Ziele oder die Einstellung der Klimaanlage lassen sich per Sprache oder einen Touchscreen-Farbmonitor steuern.

Hat man mal die Übersicht auf einem großen Parkplatz verloren, hilft die Fahrzeugortung beim Wiederauffinden. Zahlreiche Assistenzsysteme sorgen für mehr Sicherheit im großen Kölner. So beispielsweise die Geschwindigkeitsregelanlage mit Stau-Assistent und Fahrspur-Pilot. Da wird der Edge im Falle eines Staus wie von Geisterhand zum Stehen gebracht. Ein weiterer Assistent erleichtert durch Lenkunterstützung Ausweichmanöver.

Der 238 PS starke Turbodiesel schafft den Sprint auf die 100-Kilometer-Marke in 9,4 Sekunden bis auf eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h. Der SUV ist relativ straff abgestimmt, ohne aber den Komfort missen zu lassen. Viel Fahrspaß ist auch bei Kurvenfahrten gegeben. Der Geländegänger lässt hier kaum Wankbewegungen aufkommen. Für hohe Traktion sorgt der überholte Allradantrieb, der in Millisekunden darüber entscheidet, ob Zwei- oder Vierradantrieb in der aktuellen Situation von Vorteil ist. Laut Werk benötigt der 238 PS starke Edge durchschnittlich 7,3 Liter Diesel pro 100 Kilometern. Bei unseren Testfahrten lagen wir nur 0,5 Liter darüber. Der Ford Edge 2,0 l Titanium kostet 52 200 Euro. Die Preisliste startet bei 41 700 Euro.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/auto