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Festival Internationales Autorentreffen in Jerusalem

Migration im Blickpunkt

Archivartikel

Das Thema Migration ist ein Schwerpunkt des diesjährigen Internationalen Literaturfestivals, das am Sonntag in Jerusalem begonnen hat. Bei dem Festival, das bis 16. Mai dauert, sind viele Autoren zu Gast, die ihre Heimat verlassen haben und heute in anderen Ländern leben.

Themen des Festivals sollen Flüchtlingsgeschichten und das „Umherirren“ in einer weiten globalisierten Welt sein, wie es in einer Mitteilung der Veranstalter heißt. Es sollen Geschichten über Liebe und Mitgefühl, Beziehungen und Trennungen erzählt werden.

Die Autoren kommen unter anderem aus den USA, Syrien, Frankreich, Argentinien, Singapur und Nigeria. Die in der Ukraine geborene und in Deutschland aufgewachsene Lana Lux („Kukolka“) nimmt an drei Podiumsdiskussionen teil. Dabei geht es unter anderem um die populistische Debatte über Flüchtlingsthemen in Medien und Gesellschaft und wie diese sich in der Literatur widerspiegelt. An der Diskussion beteiligen sich auch der israelische Autor Itamar Orlev, der heute in Berlin lebt, und der Syrer Ahmad Danny Ramadan, der in Kanada lebt. dpa