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Tirol Skigebiet Axamer Lizum bei Innsbruck setzt neue Maßstäbe / 40 Kilometer Abfahrten

Mit Ökostrom geht’s nach oben

Archivartikel

Nachhaltigkeit und alpiner Skisport – geht das? Im zweimaligen österreichischen Olympiaskigebiet Axamer Lizum schon. Wer hier seinen Skitag verbringt, kommt mit TÜV-geprüften 100 Prozent Ökostrom der Tiroler Wasserkraft AG auf den Berg.

Die Axamer Lizum ist das größte Skigebiet vor den Toren der Tiroler Landeshauptstadt und trägt den Beinamen „Weißes Dachl Innsbrucks“. Die 40 Kilometer Abfahrten (davon zehn Freeride-Kilometer) zwischen 1600 und 2340 Höhenmetern zählen zu den schneesichersten Österreichs.

Wer zwischen Birgitzköpfl, Pleisen und Hoadl seine Schwünge zieht, tut das mit kleinem ökologischen Fußabdruck. Die Axamer Lizum bezieht den Strom für ihre zehn Bahnen und Lifte vom Landesversorger Tiroler Wasserkraft AG, der vor kurzem vom TÜV Austria als Lieferant von 100 Prozent Ökostrom zertifiziert wurde. Die unabhängige Prüfstelle garantiert somit, dass die Axamer Lizum von der TIWAG ausschließlich CO2-freien Ökostrom aus Wasserkraft erhält.

13 Auszeichnungen

Alle, die darüber hinaus von Innsbruck aus umweltschonend zu den Liften und Bahnen der Axamer Lizum gelangen möchten, nehmen am besten den Gratis-Skibus, der bei Skibetrieb zwischen der Landeshauptstadt und Axams pendelt. Wer will, kann zudem mit leichtem Gepäck anreisen und sich im neuen Sport-2000-Shop vor Ort mit dem Ski- und Board-Equipment eindecken.

Die Axamer Lizum ist ein Top-Skigebiet auf der Internetseite skiresort.at mit 13 Auszeichnungen. 2019 wurde in den Ausbau der Beschneiung und den zusätzlichen Speicher „Herzlteich“ auf 2100 Metern investiert: Damit will man für perfekte Pisten bis in den April sorgen. Der neue Zauberteppich an den übersichtlichen Familyslopes im Tal bringt auch die Kleinsten in Fahrt. mk/zg