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Test Gelegenheitsnutzer können auf Apps ausweichen

Navis für Vielfahrer

Archivartikel

Berlin.Die Versuchung ist groß: Eine kostenlose App fürs Smartphone herunterladen, und schon sparen Autofahrer sich ein richtiges Navigerät? Das kommt darauf an, berichtet die Stiftung Warentest. Sieben Apps und sieben klassische Navis haben die Tester geprüft. Fazit: Beim Navigieren liegen Apps und Geräte auf Augenhöhe.

Dennoch fahren häufige Nutzer in der Regel mit der zweiten Variante besser. Vorteile sind unter anderem größere Displays und das gespeicherte Kartenmaterial. Hinzu kommt ein geringeres Datenvolumen, selbst wenn die Geräte für aktuelle Verkehrsdienste mit dem Handy gekoppelt werden. Ansonsten funktionieren sie auch ohne. Außerdem bleibt die Telefonfunktion vom Handy erhalten.

Hoher Datenverbrauch

Wer sich nur gelegentlich den Weg erklären lassen will, kann Apps fürs Smartphone herunterladen. Sie sind flexibel, und Nutzer können so auch mal verschiedene Gratis-Apps ausprobieren. Außerdem sind sie schneller als Navigeräte und errechneten im Test eine Route von 100 Kilometern durch die Bank zügiger. Nachteile sind generell unter anderem der hohe Datenverbrauch und die oft kleineren Anzeigen.

Die Stiftung Warentest nahm zudem sieben Geräte der Marktführer Tomtom und Garmin unter die Lupe. Testsieger und „gut“ (Note 1,8) ist das „Tomtom Go 6200“ für 380 Euro. Es nutzt für Verkehrsdienste eine eigene SIM-Karte, die aber keine Zusatzkosten verursacht. tmn