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SG ASV/DJK Eppelheim Trainer Frank Engelhardt geht von einer anspruchsvollen Saison aus / Sein guter Einstand vor der Zwangspause zählt nicht mehr / Mit Neuzugängen sehr zufrieden

Noch Handlungsbedarf im Spiel gegen den Ball

Archivartikel

Neues Spiel, neues Glück heißt es für den Trainer der SG ASV/DJK Eppelheim Frank Engelhardt, dessen toller Einstand durch die Corona-Pandemie jäh gestoppt wurde. Die Frage, ob es eine Hypothek für ihn sei, an dem Erfolg der letzten Runde gemessen zu werden verneint er: „Ich habe die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz übernommen und unser Ziel war es, sich schnell von den Abstiegsrängen zu verabschieden. Das ist uns dank einer tollen Gemeinschaftsleistung dann auch gelungen“, berichtet der SG-Coach, der nun alles wieder auf null stellen will und als Trainer ab dem ersten Spieltag an den neuen Ergebnissen gemessen werden möchte.

„Da wir hauptsächlich gegen höherklassige Gegner getestet haben, wurde uns gerade im Spiel gegen den Ball das eine oder andere Mal aufgezeigt, dass da noch Handlungsbedarf besteht und wir hier noch nachjustieren müssen“, will Engelhardt an dieser Baustelle noch arbeiten. Mit der Vorbereitungsphase zeigt sich der SG-Coach zufrieden und auch die Neuzugänge ziehen alle gut mit, so dass der Konkurrenzkampf bereits voll entfacht ist und sich keiner mehr auf seine bisherigen Leistungen ausruhen kann. „Max Hilke, Oskar Wolf und Arkin Ulusoy haben bereits unter Beweis gestellt, dass die gute fußballerische Ausbildung, die sie bei Astoria Walldorf genossen haben, Früchte trägt. Jannik Steffen und Jannick Heins haben in den ersten Testspielen im ASV-Trikot ebenfalls zu überzeugen gewusst“, glaubt Engelhardt, dass man mit den getätigten Neueinkäufen ein gutes Händchen bewiesen hat.

Hilke ist in der Innenverteidigung eingeplant und zeichnet sich durch ein ruhiges und sicheres Aufbauspiel aus. Wolf soll im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgen und seine abgeklärte Spielweise in die Waagschale werfen. Arkin Ulusoy bringt in der zentralen Angriffsposition ein ordentliches Tempo und ein gutes Eins-zu Eins-Verhalten mit.

Steffen ist auf der offensiven Außenbahnpositionen eingeplant und Heins soll mit seiner Schnelligkeit und Aggressivität das offensive Mittelfeld beleben.

„Ich bin mit allen fünf Neuzugängen zufrieden, denn sie bringen alles mit, was wir uns im Vorfeld versprochen haben. Wichtig ist, sie jetzt schnell an unsere Spielart zu gewöhnen und sich in das bisherige Team einzubringen“, erklärt der SG-Coach und geht von einer sehr anspruchsvollen und schwierigen Runde aus und begründet dies auch: „Die Liga ist mit 19 Mannschaften so groß wie nie zuvor. Alle Vereine haben aufgerüstet, indem sie Spieler aus Regional-, Ober- und Verbandsligen verpflichtet haben. Allein aus diesem Grund werden diese Teams ambitioniert an die Sache rangehen. Zudem hat Corona für erhebliche Unterschiede im Fitnesslevel der einzelnen Spieler gesorgt. Da reichen sechs Wochen Vorbereitung nicht aus, um alle auf ein einheitliches Niveau zu bekommen.“ Engelhardt ist deshalb auch vorsichtig, was die Zielvorstellung betrifft.

Der Rundenbeginn hätte nicht interessanter gestaltet werden können, denn am 30. August kommt es im Sportpark in Eppelheim direkt zum Derby gegen den SV 98 Schwetzingen.