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Pfingstgottesdienste unter freiem Himmel

Archivartikel

Symbole dienen dazu, etwas nicht Fassbares anschaulich zu machen. Gerade, wenn es um das Pfingstwunder geht, dessen Christen am Sonntag (9.) und Montag (10.) gedenken, haben sich viele Symbole etabliert. So begegnet der Heilige Geist den Menschen in der Bibel in Form der Taube, des Wassers und an Pfingsten in einem gewaltigen Wind, begleitet von einem Brausen und von Feuerzungen. Der Wind weht buchstäblich alle Fragen der in Jerusalem versammelten Jünger Jesu weg. Sie verstehen plötzlich, was es mit Jesu Tod und Auferstehung auf sich hat und können nun anderen – auch in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht beherrschen – davon erzählen. Daher spricht man an Pfingsten auch vom „Geburtstag der Kirche“. Und der wird auch dieses Jahr mit ökumenischen Gottesdiensten unter freiem Himmel gefeiert. Kombiniert mit Taufen und einem Mitbring-Picknick im Anschluss an die Feier findet ein Gottesdienst beispielsweise am Montag in der Konzertmuschel des Herzogenriedparks statt. Auch am Karlstern im Käfertaler Wald versammeln sich am Pfingstmontag um 10.30 Uhr katholische und evangelische Christen und unter dem Motto „Netzwerk des Geistes“ findet um 11 Uhr in der Friedenskirche ein ökumenisch-interreligiöser Gottesdienst mit der kamerunischen Gemeinde statt. red/lok