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Jugend-Bundesliga Walldorf spielt beim Partnerverein

Reilingen sieht Talente

Archivartikel

Ein Triple feierte der FC Astoria Walldorf in der vergangenen Saison im Nachwuchsbereich. Neben der U23 wurden auch die U19 und die U18 nach dem Saisonabbruch zum Meister gekürt. Der A-Jugend gelang der Aufstieg in die Bundesliga nach 2014 erst zum zweiten Mal. Macher des Erfolgs ist Trainer Roberto Pinto, einst bekannt als Spieler beim VfB Stuttgart oder Hertha BSC Berlin, inzwischen aber in der Rhein-Neckar-Region heimisch geworden.

„Man muss sagen, dass wir schon ein Jahr zuvor bis zum Schluss ganz oben dran waren. Als Trainer ist man ehrgeizig und möchte das Maximum anstreben, deshalb hatten wir schon im Plan, wieder ganz oben mitzuspielen“, verdeutlicht Pinto. „Letztlich ist es aber einfach schwierig, aus dieser Oberliga Baden-Württemberg rauszukommen, da darin so viele gute Vereine sind.“ Am Ende rutschten die Astorianer am letzten Spieltag vor dem Lockdown auf den Spitzenplatz vor und profitierten vom beschlossenen Saisonabbruch.

Die Herausforderung Bundesliga ist nun natürlich eine große Hausnummer für den FC Astoria. „Ziel ist es, nicht abzusteigen“, so Pinto. Von anderen Sphären zu träumen, macht letztlich auch keinen Sinn bei fünf Absteigern. Das Fundament für die Saison legt die U19 des FC Astoria Walldorf beim Partnerverein SC 08 Reilingen. Dieser wird auch Gastgeber sein beim ersten Bundesliga-Spiel gegen den SV Darmstadt 98. Da sowohl die Regionalliga-Mannschaft als auch die U23 des FC Astoria am 19. September zu Hause antreten, weicht die U19 nach Reilingen aus. Eine Trainingseinheit in der Woche absolviert der FCA ohnehin bereits beim SC 08. „Da wir die Punktspiele auf Rasen austragen und wir in Walldorf nur auf Kunstrasen trainieren können, nutzen wir diesen tollen Rasen bei unserem Partnerverein natürlich sehr gerne“, freut sich Pinto über die Unterstützung. Somit stellt der Kreisliga-Club auch ein kleines Mosaiksteinchen im derzeitigen Bundesliga-Märchen des FC Astoria Walldorf dar. wy