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Sagen als Balsam für die Seele

Kinderprogramm: Diesmal mit frei erzählten Märchen

An die Kinder wurde beim Fest von Anfang an gedacht. Schon zum Auftakt im Jahr 1974 war die Unterhaltung der Kleinen Teil des Programms; im Laufe der Jahre gab es immer wieder Neues, oft geprägt von den Moden der Zeit.

Im Jahr 2000 machte etwa ein fahrender Gaukler Station in der Römerstadt, gefolgt von der Kindertanzgruppe des TC Blau-Silber. Zwei Jahre später gab es einen Schminkstand, ein Kinderkarussell und eine Playback-Show, und 2005 sorgten sowohl ein Mitmach-Theater, als auch das Spielmobil der Arbeiterwohlfahrt für gute Laune bei den Sprösslingen. Ein besonderer Leckerbissen wartete im Folgejahr auf die Kleinen, denn da durften sie sich auf eine Aufführung des Kinderbuch-Klassikers „Die wilden Kerle“ freuen, die Schüler der Helen-Keller-Schule auf die Bühne in der Lustgartenstraße brachten.

Diesmal heißt das Zauberwort Märchenzeit. Im Domhof präsentieren Eva Kern-Horsch am Samstag und Cornelia Tanner am Sonntag frei erzählte Volkssagen. „Balsam Märchenteam“ nennen sich die zwei Erzählerinnen und sagen: „Die Arbeit mit den Märchen, ihre Symbolkraft und Wirkung auf uns selbst, auf Kinder und auch Erwachsene erleben wir als sehr heilsam, lebendig und kraftvoll.“ Jede halbe Stunde kann man das auf dem Fest erleben, jedes Mal, so die Veranstalterinnen, mit anderem Programm. Los geht es jeweils um 14 Uhr, die letzte Vorstellung ist jeweils um 17.30 Uhr. stk