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Karlsruher SC Aufsteiger will weiter für Furore sorgen

Schwartz bleibt seinem System treu

Archivartikel

Der Saisonstart ist geglückt: Der Zweitligaaufsteiger Karlsruher SC hat beide Auftaktspiele für sich entschieden. Diese Ausbeute darf aber nicht über das Saisonziel der Badener hinwegtäuschen. Trainerfuchs Alois Schwartz peilt den Klassenerhalt an und setzt dabei auf sein Aufstiegssystem 4-4-2. Die Routiniers Daniel Gordon, David Pisot, Manuel Stiefler und Marc Lorenz haben die 30-Jahre-Marke überschritten und sollen mit Erfahrung voranschreiten.

Außerdem wurde der Kader punktuell noch einmal verstärkt: Neuzugang Lukas Fröde scheint im defensiven Mittelfeld gesetzt und im Angriff ließ Philipp Hofmann seine Qualitäten aufblitzen. Er hat das starke Duo – bestehend aus Marvin Pourié und Anton Fink – gesprengt.

Ein weiterer Pluspunkt für den KSC: Das Wildparkstadion wird lauter, denn die Behelfstribünen sind näher am Spielfeld. Ein Hexenkessel kann in engen Partien ausschlaggebend sein, ob der KSC als Sieger oder Verlierer vom Feld geht. mjw