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Buchtipp Jacklyn Gratzfeld lenkt die Aufmerksamkeit auf die liebevollen Dickhäuter aus Asien

Vom Leben und Leid der Elefanten

Albersweiler.Es ist wahrlich keine leichte Kost, die Autorin Jacklyn Gratzfeld (Bild) in ihr wunderschönes, kunstvoll illustriertes Buch „Songkran – Geschichte eines Elefanten“ gepackt hat.

Songkran ist die Geschichte eines Elefanten, der in Freiheit lebte, gefangen und als Arbeitselefant missbraucht wurde. Sein Leben wird in diesem Buch auf eindrucksvolle Weise beschrieben. Und am Ende gibt es sogar ein Happy End: Songkran durfte ihren Lebensabend wieder unter guten Umständen verbringen.

„Ich widme meine besondere Energie und Aufmerksamkeit dem Tier- und Naturschutz. Mein aktuelles Projekt soll auf das Schicksal der Elefanten in Asien hinweisen. Mein Ziel ist es, Kunst mit Naturschutz zu verbinden. Aus diesem Grund habe ich auch das Buch ,Songkran, Geschichte eines Elefanten‘ geschrieben und selbst illustriert“, sagt Jacklyn Gratzfeld.

Die gebürtige Amerikanerin und Wahl-Pfälzerin wurde durch ihre Reisen nach Thailand, Indien, Nepal und Indonesien sowie den dort gesammelten Erfahrungen in Nationalparks und Elefantenauffangstationen zu dem Buch inspiriert. Darin werden die großen Chancen sowie die Problematik des Artenschutzes und des Lebensraums der Asiatischen Elefanten thematisiert. Mit einem Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf unterstützt sie die Arbeit der Tier- und Naturschutzorganisationen wie „Somboon Legacy“ in Thailand (https://www.somboonlegacy.org).

Das Buch richtet sich an Kinder ab acht Jahren zum Selberlesen, ist aber auch zum Vorlesen geeignet sowie für Erwachsene eine durchaus spannende Literatur. „Da ich mir auch als malende Künstlerin eine gute Reputation erarbeitet habe, war es mir möglich, dieses Buch für die Leser mit meinen Zeichnungen und Bildern zu schmücken. Dadurch ist es ein Buch geworden, welches neben dem eigentlichen Sinn, den Mut, die Lebensfreude und das Leid vieler Elefanten zu beschreiben, auch einen künstlerischen Wert hat“, beschreibt die Autorin weiter. Ilona Tietje aus Schwegenheim übersetzte die Texte ins Deutsche. zg/kaba