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Verkehr Fahrräder müssen mit Licht ausgestattet sein

Vorn weiß, hinten rot

München.Wer im Dunklen, Nebel oder Schnee ohne Licht radelt, gefährdet sich selbst und andere. Außerdem drohen Bußgelder, warnt der TÜV Süd. Wie kommt richtig Licht ins Spiel? Fahrräder müssen laut Gesetz vorne ein weißes und hinten ein rotes Licht vorweisen. Dazu kommen Reflektoren – weiß vorn, rot hinten. Bei den Pedalen und Laufrädern sind je zwei gelbe Rückstrahler vorgeschrieben. An den Rädern kann alternativ auch weißes Reflexmaterial zum Einsatz kommen. Wer ohne erforderliches Licht unterwegs ist, muss mit Bußgeldern von bis zu 35 Euro rechnen.

Front- und Heckleuchte müssen nicht immer zwingend fest montiert sein. Alternativ sind auch aufladbare Steckleuchten erlaubt. Diese funktionieren meist mit Akku und lassen sich per USB-Stecker laden. Die Steckleuchten müssen immer vorgehalten und einsatzbereit sein, wenn es die Sichtverhältnisse nötig machen. Blinklichter dürfen Radler allerdings nicht am Rad selbst montieren. Erlaubt sind sie aber als zusätzliche Beleuchtung, etwa an Taschen oder Kleidung. Es gibt auch Helme mit integrierten Rückleuchten. tmn