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Batterie

Vorsicht bei der Starthilfe

Archivartikel

München.Moderne Autos haben Sensoren, Steuergeräte und Assistenzsysteme. Und die reagieren empfindlich auf Fehlbehandlungen, warnt der TÜV Süd. Schon Funkenbildung beim An- und Abklemmen der Überbrückungskabel kann zum Datenverlust führen. Zu Beginn der Aufladeaktion steht somit der Blick in die Bedienungsanleitung.

Wichtig ist laut TÜV vor allem, in welcher Reihenfolge die Kabel verbunden und wo die Klemmen platziert werden. Je nach Fahrzeug gibt es nämlich unterschiedliche Anschlusspunkte. In jedem Fall tabu: die schwarze Minuszange an den Minuspol der leeren Batterie zu klemmen. Dabei können sich Knallgase entzünden und es kann Batteriesäure austreten.

Generell gilt: Zuerst kommt das rote Überbrückungskabel an den Pluspol der Spenderbatterie und dann an den Pluspol des leeren Akkus. Danach das schwarze Kabel an den Minuspol der Spenderbatterie anschließen und mit einem geeigneten Massepunkt verbinden, etwa dem Motorblock des Pannenfahrzeugs. tmn