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Weinheim Schülerteam gewinnt beim Bundesentscheid des Schulwettbewerbs „Young Economic Summit“ den ersten Platz

„Wir sind einfach nur überglücklich“

Archivartikel

Riesenfreude und Erleichterung beim „GreenPay“-Team des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Weinheim: Die neun Schüler des Wirtschaftskurses haben mit ihrem „GreenPay“-Projekt für ein nachhaltiges Punktesammelsystem den ersten Platz beim Bundesentscheid des Schulwettbewerbs „Young Economic Summit“ (Jugend-Wirtschaftsgipfel) belegt. An dem Wettbewerb nehmen deutschlandweit Schülergruppen teil, die sich mit wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen.

Das Team der 16- und 17-Jährigen reiste schon am Mittwoch zusammen mit Wirtschaftslehrer Timo Naber und Rektorin Gabriele Franke nach Hamburg, wo der finale Wettbewerb zwischen den zwölf Regionalsiegern ausgerichtet wurde. „Es waren allesamt tolle Ideen. Das hohe Niveau der anderen Projekte hat uns echt überrascht“, erzählt Timo Sattler.

Knallhartes Wettbewerbsgefühl habe es dennoch nicht gegeben. Stattdessen seien die anderen Teilnehmer offen gewesen, sodass man durchaus ins Gespräch kam. Am Freitagnachmittag wurde das Team dann als Gewinner verkündet. „Wir sind einfach nur überglücklich“, sagt Sattler beflügelt. „Wir haben so viele Komplimente und tolle Rückmeldungen bekommen, auch von internationalen Experten. Wir sind froh, dass sich die Arbeit und Mühe gelohnt haben.“ Die Gruppe habe den Sieg natürlich abends ausgiebig gefeiert. Wie geht es nun mit „GreenPay“ weiter? Das Schülerteam stellt sein außerschulisches Projekt am 9. Dezember in Berlin vor ausgewählten Bundestagsabgeordneten und Experten vor. Zehn Minuten haben die Schüler dafür Zeit. Das könnte genügen, um wichtige Kontakte zu knüpfen.

Schon jetzt hätten sich viele Investoren und Kooperationspartner beim „GreenPay“-Team gemeldet. Durch einen ZEIT-Artikel sei auch der BUND Schwerin auf das Punktesammelsystem aufmerksam geworden und will es dort etablieren.

„GreenPay“ möchte nun weiter in der Region expandieren und die nächste Testphase einläuten. Das System soll eines Tages nicht nur in der YOUmatter-App zur Verfügung stehen, sondern auch als eigene App. Der technische Fehler, der während der ersten Testphase beim Einlösen der Prämie auftrat, ist mittlerweile behoben. lim