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VfL Hockenheim Trainer will Meister werden und aufsteigen

Zahns Ziel ist klar

Archivartikel

Es dürfte fast schon eine bundesweite Besonderheit sein: Der VfL Hockenheim kam in dieser Sommerpause ohne Zu- oder Abgänge in seinem Kader aus. „Unser Kader ist stabil genug. Unsere Langzeitverletzten Jakob Salzmann und Nick Schlegel sind zurück und Daniel Priebe ist nach seinem Kreuzbandriss wieder im Lauftraining“, begründet VfL-Coach Uwe Zahn, warum er seinem letztjährigen Kollektiv erneut vertraut.

„Wir haben alle Positionen gut besetzt.“ Lediglich auf der Torwartposition hätte sich der 55-Jährige noch einen Back-up zu Stammkeeper Justin Olson gewünscht. Die Problemzonen Viererkette und Sechserposition sind durch die Rückkehrer beseitigt, was Zahn angriffslustig für die Saison macht. „Unser klares Ziel ist, Meister zu werden“, verdeutlicht er. Das „Seuchenjahr“, wie Zahn die vergangene Spielzeit abstempelt, soll vergessen sein, die Ergebnis-Achterbahnfahrt nur noch ein Kapitel in der VfL-Chronik.

Ein großes Plus ist inzwischen die enorm aufgehübschte Anlage der Hockenheimer. Der neue Rasenplatz feierte gegen den Drittligisten SV Waldhof Mannheim (0:24) eine gebührende Einweihung. „Das war für unsere Spieler eine tolle Erfahrung, da sie noch nie gegen einen Gegner auf diesem Niveau gespielt haben“, fand Zahn dieses Erlebnis prägend. „Zudem wurden die Spieler in die Arbeit rund um das Fest mit eingebunden, was dem Vereinszugehörigkeitsgefühl einen enormen Schub gegeben hat.“ Der VfL gibt anhand seines Kaders und der neuen Infrastruktur einen klaren Richtungsanzeiger nach oben.