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Literatur Elena Ferrantes Roman „Frau im Dunkeln“ liegt jetzt neu übersetzt vor

Zwiespalt des weiblichen Daseins

Archivartikel

Leda, Universitätsprofessorin in Florenz, noch lange nicht fünfzig, geschieden, gut aussehend und schlank, entscheidet sich für lange Ferien am Meer. Doch dem Gedanken, dass es sich bei „Frau im Dunkeln“ um eine unterhaltsame Urlaubsgeschichte handeln könnte, tritt die italienische Autorin des Romans gleich im ersten Satz entgegen: „Ich war noch keine Stunde unterwegs, als mein Zustand sich

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