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Allroundtalent im Bad

Archivartikel

Fachangestellter für Bäderbetriebe: Vielfältig

Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeiten dort, wo andere sich vergnügen: in Hallen- und Freibädern sowie an Badeseen. Dort sind sie für Badegäste der richtige Ansprechpartner, wenn sie ihre eigenen Schwimmfertigkeiten verbessern wollen und natürlich, wenn es um die Sicherheit beim Schwimmen geht. Ihr Arbeitsgebiet umfasst hauptsächlich die Organisation und Beaufsichtigung des Badebetriebes, die Besucherbetreuung, das Erteilen von Schwimmunterricht sowie die Steuerung und Kontrolle technischer Abläufe im Bad.

Abwechslung geboten

In einer dualen Ausbildung erlernt man alles, was man für einen geregelten Badebetrieb wissen muss, in der Berufsschule. Im Betrieb wird man dann mit der Praxis vertraut gemacht. An oberster Stelle steht dabei die Präsenz am Beckenrand und die Position als Ansprechpartner. Dafür sind vor allem Aufmerksamkeit und die Fähigkeit zur schnellen Reaktion gefragt. Ist ein Badegast in Gefahr, ist der Fachangestellte für Bäderbetriebe sofort zur Stelle. Auch Durchsetzungsvermögen ist gefragt: Falls am Beckenrand getobt wird, ist es die Aufgabe des Fachangestellten, für Ordnung zu sorgen.

Im dualen System wird man zudem zum Schwimmlehrer ausgebildet. Man bringt Kursteilnehmern das Schwimmen bei und nimmt sogar Prüfungen ab. Ein weiterer Aspekt des Berufsbildes ist Entertainment. Ob Aquajogging, Wirbelsäulengymnastik oder Wasserball, mit Übungen und Spielen sorgt man bei allen Altersklassen für Unterhaltung und hält sich gleichzeitig selbst in Form.

Außerhalb der Öffnungszeiten ist ein Fachangestellter für Bäderbetriebe außerdem für die Reinigung und Überprüfung der technischen Anlagen zuständig. Um Sauberkeit und Hygiene sicherstellen zu können, werden mehrmals täglich Wasserproben entnommen und kontrolliert. Für weitere Abwechslung sorgen die Aufgaben im Eintrittsbereich, die sich vom Abrechnen der Eintrittskarten bis hin zur Veranstaltungsplanung erstrecken. red/ pr