Sonderthema

Auf dem Wagen und zu Fuß

Festumzug: Vereine, Gewerbetreibende und Privatleute am Sonntag auf der Gass‘

Höhepunkt des „Großen Rheinauer Stadtteilfestes“ ist traditionell der „Große Rheinauer Festumzug“ am Nachmittag des dritten und letzten Festtages, in diesem Jahr also am Sonntag, 14. Juli, ab 14 Uhr.

Was anlässlich des Stadtjubiläums „400 Jahre Mannheim“ vor zwölf Jahren als ambitionierter Versuch begann, das ist mittlerweile längst ein Publikumsmagnet dieser Großveranstaltung geworden.

Denn damit ist das Stadtteilfest auf der Rheinau immerhin das einzige in ganz Mannheim, das wirklich jedes Jahr einen großen Festumzug auf die Beine stellt. Bei der Gestaltung der Wagen und der Fußgruppen lassen sich die ehrenamtlich Aktiven denn auch immer wieder etwas einfallen. Und in diesem Jahr verzeichnet der Umzug mit 23 Zugnummern so viele Teilnehmern wie seit langem nicht.

Eine besondere Attraktion sind natürlich jedes Jahr die mitfahrenden Oldtimer und Vespa-Roller. Auch in diesem Jahr sind daher derartige Gefährte mit dabei. Und auch Richard Tutak, der Chef der Geflügelzüchter, fährt wieder auf seinem Traktor mit.

Für königlichen Glanz sorgt die traditionelle Teilnahme der Weinhoheiten aus Schriesheim an der Bergstraße. Sie fahren im offenen Cabriolet, können von allen gesehen werden und winken den Zuschauern am Straßenrand zu.

Freuen darf man sich auch wieder auf die Zugnummer des Fördervereins Parkschwimmbad, der immer für interessante Darstellungen bekannt ist.

Unverzichtbar sind natürlich auch die vielen Fußgruppen, etwa die zahlreichen Aktiven unterschiedlichsten Alters; stellvertretend genannt seien hier die Jugendlichen aus den Rheinauer Sportvereinen auf der einen Seite und auf der anderen die Damen vom Ballett der Rheinauer AWO, deren Aktive bei dem Umzug zeigen, wie gut sie noch zu Fuß sind.

Eine besondere Freude für die Zuschauer und nicht zuletzt auch für die kleinen Aktiven selbst ist es natürlich, wenn Kinder durch die Straßen ziehen. So sind in diesem Jahr auch Gruppen des katholischen und des evangelischen Kindergartens mit dabei.

In der Relaisstraße in Höhe des Marktplatzes fachkundig kommentiert wird der Festzug wieder von Georg Wolf. Als langjähriger Präsident der Karnevalskommission Mannheim (KKM) ist er in Umzügen natürlich bestens bewandert.

Aus einem Fenster im Haus 88-90 hinter der Kommentierungsstelle beobachten auch Mitglieder einer unabhängigen Jury den bunten Lindwurm. Sie werden die drei besten Zugnummern bewerten. Doch alle Teilnehmer erhalten eine kostenlose Erfrischung.

Die Prämierung findet unmittelbar im Anschluss an dem Umzug auf der zentralen Aktionsbühne statt. In den vergangenen Jahren holte die Zugnummer der Gärtnerei Kull mit ihrer bunten Fußgruppe mehrmals den Sieg. Man darf gespannt sein, wer diesmal das Rennen macht. -tin