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Beratung: Klar und konkret

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Sparkasse Bensheim: Wertpapierberatung vor Ort mit Weitblick

„Notenbanken fluten die Märkte mit Geld“ oder „Kommt die Inflation zurück?“ Überschriften wie diese verunsichern viele Anleger. Wie kann ich in dieser Situation mein Vermögen erhalten und vermehren? Wie kann ich meine individuellen Sparziele noch erreichen? Diese Fragen bewegen die Anleger und in der Tat gilt es derzeit, Geldanlagen neu zu denken. Die klassischen Lösungen der Vergangenheit müssen auf die aktuelle Situation angepasst und zukunftsorientiert ausgerichtet werden. Die Berater der Sparkasse Bensheim nehmen diese Fragen ernst und haben die passenden Antworten.

Je früher desto besser: Beratungstermin vereinbaren

Nur durch das persönliche Gespräch mit seriösen Partnern kann eine maßgeschneiderte Lösung gefunden werden: strukturiert, verständlich und immer an den individuellen Zielen des Einzelnen orientiert. Das ist der Beratungsansatz der Sparkasse Bensheim. „Trotz der Einschränkungen durch Corona im Frühjahr waren wir durchgängig für unsere Kunden da und konnten Fragen beantworten. Inzwischen ist auch wieder die persönliche Beratung in der Sparkasse möglich. Wir spüren aktuell einen hohen Gesprächsbedarf. Deshalb halten wir umfassende Kapazitäten in der qualifizierten Beratung bereit, damit wir unseren Kunden auch zeitnah Gesprächstermine anbieten können“, so Birgit Kissel, Leiterin Vermögens-Management und Private Banking der Sparkasse Bensheim.

„Viele Kunden haben die Rückgänge der Börsen genutzt, um Aktienpositionen aufzubauen oder zuzukaufen. Auch viele Neueinsteiger und gerade auch jüngere Kunden. Ob Einzelaktien, Fonds oder ETFs – je nach Anlegermentalität gibt es das passende Angebot. Dazu ein Tipp: Wir empfehlen einen regelmäßigen Einstieg in den Aktienmarkt. Mit einem monatlichen Dauerauftrag ist das ganz einfach möglich. Wichtig ist es jedoch, auf jeden Fall anzufangen. Sonst läuft man der Entwicklung der Aktienmärkte immer hinterher“, bekräftigt Kissel.

Anlage-Check: Die Mischung machts

Für eine ausgewogene Vermögensstruktur braucht man verschiedene „Anlageklassen“. Wie diese einzelnen Bausteine gewichtet werden, hängt von den individuellen Zielen jedes Kunden ab. „Deshalb empfehlen wir unseren Kunden, den Anlage-Check zu machen. Er schafft Klarheit und gibt Impulse, wie jeder Einzelne seine individuellen Ziele unter den gegebenen Rahmenbedingungen erreichen kann“, fasst Kissel zusammen. „Bei der Geldanlage sollte man nicht nur die heimischen Börsen im Blick haben. Internationale Märkte, Trendthemen wie Gesundheit oder Digitalisierung spielen dabei genauso eine Rolle wie das wichtige Thema Nachhaltigkeit. Damit wir dies alles von Bensheim aus anbieten können, arbeiten wir mit einem umfassenden Netzwerk an Partnern zusammen.“

Aktuelle Einschätzung der Deka Bank

Und wie schätzt der Chefvolkswirt der Deka Bank, Ulrich Kater, die aktuelle Situation ein? „Für private Anleger stellt sich die Frage nach den Auswirkungen auf ihre Vermögensanlagen“, sagt Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank, dem Wertpapierhaus der Sparkassen. Seiner Meinung nach komme bei diesen Überlegungen ein Kriterium ins Spiel, das bei praktisch allen großen Kursrückgängen die wichtigste Rolle spielte: Krisen sind vorübergehend. „Der Zeithorizont des privaten Aktienanlegers erstreckt sich in der Regel über viele Jahre, ja Jahrzehnte“, gibt Kater zu bedenken. In dieser Zeit würden seiner Meinung nach solche negativen Kursereignisse wie gerade erlebt, mehr als ausgeglichen.

„Im Fall der Corona-Pandemie ist diese Erholung an den Finanzmärkten fast so schnell gekommen wie die Krise selbst; dies beruht darauf, dass die Marktteilnehmer fest von einer Rückkehr des Wirtschaftswachstums in den kommenden Jahren ausgehen“, zeigt Kater auf. „Damit rückt eher die umgekehrte Überlegung in den Vordergrund, dass bei großen Kursrückgängen in der Vergangenheit durch einen Neuaufbau von Positionen immer die Saat für sehr gute Renditeentwicklungen in der Zukunft gelegt werden konnte. Diese Überlegung wird gegenwärtig von immer mehr Anlegern geteilt, und daher werden Kursrücksetzer, die auch in den kommenden Monaten weiter zu erwarten sind, immer wieder von neuen Käufen gestoppt.“ pr