Sonderthema

Der Weg zum eigenen Fahrzeug

Zulassung: Beim An- und Abmelden von Autos gibt es einiges zu beachten

Ein Traum vieler ist das eigene Auto. Gerade Fahranfänger sehnen sich nach den eigenen vier Rädern, um unabhängiger sein zu können. Doch was gibt es alles zu beachten, wenn man ein Fahrzeug auf seinen Namen anmelden möchte?

Zunächst einmal gilt es zu bedenken, dass man sein Fahrzeug nur bei der Zulassungsstelle, die für den eigenen Hauptwohnsitz zuständig ist, anmelden kann. Ohne einen gültigen Personalausweis oder Reisepass brauch man erst gar nicht auf der Zulassungsstelle aufschlagen, denn wer kein gültiges Ausweisdokument besitzt, darf auch kein Auto anmelden. Ebenfalls notwendig sind eine Bestätigung, dass man eine Kfz-Versicherung sowie eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abgeschlossen hat. Handelt es sich bei dem anzumeldenden Auto um einen Gebrauchtwagen wird die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II sowie der Nachweis der letzten Hauptuntersuchung verlangt. Wird ein Neuwagen angemeldet, dann wird die Zulassungsbescheinigung Teil I – der Fahrzeugschein – bei der Zulassungsstelle erstellt. Vorlegen muss man dann neben den Nachweisen Teil II auch die coc-Bescheinigung des Herstellers – diese erhält man vom Händler.

Liegen alle erforderlichen Unterlagen vor, kümmert sich die Zulassungsstelle um den Vermerk als Fahrzeughalter in den Fahrzeugpapieren, die Kennzeichennummer und die amtlichen Stempelplaketten.

Soll ein Auto hingegen abgemeldet werden, müssen Zulassungsbescheinigung Teil I und Kennzeichen für die Entstempelung mitgebracht werden. Im Anschluss informiert die Zulassungsstelle die Versicherung automatisch darüber, dass das Fahrzeug abgemeldet wurde. ADAC/imp