Sonderthema

Eine Region hält zusammen

Archivartikel

Verbundenheit: Dank umfangreicher Liefer- und Abholservices lokale Anbieter auch in Zeiten von Corona unterstützen

Die aktuelle Zeit, die geprägt von den Maßnahmen durch das Coronavirus ist, stellt die gesamte Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. So muss beispielsweise das Personal von medizinischen Einrichtungen und Pflegestätten Tag für Tag über sich hinauswachsen. Lokale Geschäfte und Restaurants dürfen im Gegensatz dazu teils gar nicht oder nur eingeschränkt öffnen. Diese Einschränkungen bedrohen im Moment viele Existenzen. Aber damit wir auch nach Aufhebung der Beschränkungen wieder unsere Lieblingslokalitäten besuchen können, gehen die lokalen Händler neue Wege, um auch während der Coronakrise für ihre Kunden da zu sein.

Nur weil aktuell viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht wird, muss das nicht Langeweile bedeuten. Jetzt ist die Zeit, all das zu tun, was man schon immer mal anpacken wollte. Wie wäre es mit dem Roman, der seit Monaten auf der persönlichen Leseliste steht? Oder endlich mal die eigenen Fremdsprachenkenntnisse etwas auffrischen? Regionale Buchhändler haben hierfür extra einen Abhol- und Lieferservice eingerichtet. Telefonisch oder per Mail lässt sich, nach einem Blick in den Onlineshop der Händler, der gewünschte Lesestoff bestellen.

Ein Ort an dem sich momentan viele aufhalten, ist die eigene Küche. Doch was machen, wenn der Herd plötzlich nicht mehr richtig funktioniert oder der Rauchmelder eine neue Batterie benötigt? In dieser Situation muss niemand verzagen, denn die regionalen Händler und auch die Anbieter von Hausmeisterservicen sind weiterhin für einen da. Ebenso sind lokale Küchen- und Elektrofachhändler für dringende Fälle, wie etwa bei dem Austausch einer kaputten Waschmaschine, für ihre Kunden da. Unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen werden zudem Austausch- oder bereits bestellte Geräte geliefert. Auch wenn es momentan nicht möglich ist Küchenstudios zu besuchen, können Beratungen zum Thema Küche telefonisch angefragt werden.

Wem im Haus die Decke auf den Kopf fällt, den zieht es nach draußen. Da mit der Frühlingssaison auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon alles zu blühen beginnt, ist die anstehende Gartenarbeit für viele gerade eine willkommene Ablenkung. Ohnehin lassen die jährlichen Maßnahmen zur Pflege des Rasens oder der Bäume nicht auf sich warten. Die hierfür benötigten Gerätschaften können in den lokalen Land- und Gartenbaumärkten weiterhin erworben werden.

Eine weitere schöne Beschäftigung ist Essen. Gerade in angespannten Zeiten möchte niemand auf köstliche Leckereien aus regionaler Herstellung verzichten. So können Fleisch- und Wurstwaren auch jetzt vorbestellt werden. Auf diese Weise spart man beim Abholen viel Zeit oder man lässt sich die Waren direkt nach Hause liefern. So kommt man insgesamt mit weniger Menschen in Kontakt. Und auch die Freunde von mediterranen Spezialitäten müssen trotz Reisebeschränkungen nicht auf den Genuss verzichten, denn auch mallorquinische Feinkost wird zu einem nach Hause geliefert. Das passende Gläschen Wein liefern in dieser Zeit die lokalen Vinotheken.

Keiner möchte im Dunkeln tappen – für eine klare Sicht sorgen deshalb weiterhin Optiker. Jeglichen Kundenwünschen wird in den geöffneten Filialen nachgegangen, alles unter der Prämisse, persönliche Kontakte so gut es geht zu minimieren. Manches macht eben auch in einer Krisensituation keinen Halt, so zum Beispiel die Entwicklung des Sehvermögens. Engagierte Fachkräfte beraten deshalb trotzdem ausführlich bei der Anpassung von Gläsern und Kontaktlinsen sowie bei der Auswahl eines typgerechten Brillengestells.

Gerade Einzelhändler haben es zurzeit schwer. Wer seinen Lieblingsmetzger oder -fachhandel jetzt unterstützt, trägt bedeutend zur Existenzsicherung des jeweiligen Geschäfts bei. Die Menschen, die in der aktuellen Situation für ihre Kunden da sind – wenn auch unter schwierigen Umständen –, freuen sich, auf diese Weise auch in Zukunft „Gemeinsam für Sie da“ sein zu können. lg/soz