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Gäste-WC oder Zweitbad?

Archivartikel

Badezimmer: Vorträge zum Modernisieren der Nasszelle am 2. Oktober und 4. Dezember

Ein separates Gäste-WC steht laut einer forsa-Studie aus dem Jahr 2017 in deutschen Haushalten weit oben auf der Wunschliste. Für 92 Prozent der Bauherren und 80 Prozent der Modernisierer trägt es enorm zur Lebensqualität bei und nimmt nach der Einbauküche gemeinsam mit dem Garten den zweiten Platz der wichtigsten Ausstattungsmerkmale ein. So erlebt die Gestaltung dieser meist sehr kleinen Räume denn auch ständige Zuwachsraten.

Die Gründe für ein Gäste-WC oder ein kleines Gästebad liegen auf der Hand. Als Visitenkarte des Hauses oder der Wohnung trägt es wesentlich zu einem positiven Gesamteindruck bei. Die tägliche „Rushhour“ im Bad, wenn zwei oder mehr Personen mehr oder weniger gleichzeitig das Haus verlassen müssen, lässt sich deutlich entzerren, zumal etliche Familienmitglieder den Wunsch haben, das Bad allein zu benutzen. Darüber hinaus bleibt die Privatsphäre gewahrt, wenn Gäste über Nacht bleiben.

„Die Kunden können sich gar nicht vorstellen, welche Gestaltungsmöglichkeiten auf den häufig nur zwei bis vier Quadratmetern Fläche zur Verfügung stehen“, weiß Dominik Theiß, Dipl.-Badgestalter (SHK) der Speyerer Schlör & Faß GmbH, aus seiner täglichen Arbeit. Moderne Mini-Lösungen zeichneten sich beispielsweise durch Eck-Waschbecken mit asymmetrischen Ablageflächen, kürzere Armaturen und Kompakt-WC aus. Mit entsprechenden Lichtkonzepten, Spanndecken oder Paneelen mit Fotomotiven lasse sich eine beachtliche Raumwirkung erzielen. Durch eine intelligente Raumnutzung könne man mit Duschkabinen zum Beispiel in Form eines Fünfecks, eines Viertelkreises oder mit wegklappbarer Duschabtrennung sogar in vielen Fällen auch eine Dusche realisieren. Und selbst ohne ausreichend Platz für eine eigene Duschkabine, oder wenn diese gar nicht gewünscht ist, müsse auf dieses Vergnügen nicht verzichtet werden, denn Waschbecken oder WC und Duschbereich lassen sich problemlos auf gemeinsamer Fläche nutzen. Helle Farben bei Sanitäranlagen, Wand und Bodenbelägen sorgten in den kleinen Räumen ebenso für mehr Weite wie zahlreiche kleinere Kniffe und Tricks.

„Gerade hier zeigt sich, wie wertvoll eine vorherige 3D-Planung ist, um mit einem guten Bauchgefühl eine Entscheidung treffen zu können“, betont der Profi-Badplaner, der diesen individuellen Plan nach einem Vor-Ort-Termin beim Interessenten mit intensivem Beratungsgespräch als Entscheidungsgrundlage erstellt.

Anregungen bieten in diesem Zusammenhang auch die eintrittsfreien Vorträge zum Thema Badmodernisierung am Mittwoch, 2. Oktober und 4. Dezember, jeweils um 18 Uhr, im COLLECTUS Energiezentrum Speyer, Wormser Landstraße 247, sowie das neue Badmagazin, das Interessenten ab Anfang November in der Badausstellung kostenlos erhalten. red