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Heizung regelmäßig prüfen

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Heizen: Effizient durch die kalte Jahreszeit

Wer sich regelmäßig um die Wartung seiner Heizungsanlage kümmert, kann die kühleren Monate des Jahres in der Regel sorgenfrei und unbeschwert genießen.

„Bei einer solchen Wartung wird die Anlage auf Herz und Nieren geprüft“, weiß Christian Halper vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). Besonders wichtig sei die Kontrolle und Optimierung der Brennereinstellungen.

Typischerweise werden dabei kleinere Bauteile wie die Öldüse des Brenners als auch der Ölvorfilter im Zuge der Wartung erneuert. „Dies sorgt für einen zuverlässigen Betrieb und schafft eine wichtige Voraussetzung für die optimale Nutzung der im Brennstoff enthalten Energie“, so Halper.

Mängel im Zuge der Heizungswartung beheben

Gleiches gilt für die Einstellung der Heizungsregelung für die Vorlauf- und Kesseltemperatur: Optimale Einstellungen sorgen für einen emissionsarmen und kostengünstigen Heizungsbetrieb.

Grundlegend ist zudem, dass die Funktion der Druckhaltung des Heizsystems überprüft wird. Dazu gehört auch, dass gegebenenfalls die im Heizsystem enthaltene Luft entfernt und bei Bedarf Wasser nachgefüllt wird. Denn Luftblasen in Heizkörpern oder Leitungen können den Energieverbrauch erhöhen und die Funktion beeinträchtigen. „Fallen Mängel oder Verschleißerscheinungen ins Auge, werden diese im Zuge der Heizungswartung behoben“, erklärt Christian Halper.

Nach 20 Jahren empfiehlt sich ein Austausch

Doch auch bei aller Pflege lohnt sich bei Modellen, die älter als 20 Jahre sind, meist ein Austausch. Setzt man auf ein modernes Brennwertgerät, lassen sich im Vergleich zum alten Kessel bis zu 30 Prozent Heizöl einsparen. Bis Ende des Jahres kann über die Aktion „Besser flüssig bleiben“, die das IWO gemeinsam mit Heizgeräteherstellern initiiert hat, noch die maximale Förderung gesichert werden.

Unter www.besser-fluessig-bleiben.de kümmern sich Experten kostenlos um Fördermöglichkeiten und die Antragstellung für Eigenheimbesitzer. djd