Sonderthema

Jetzt werden Äpfel gepflückt

Heimische Früchte zu kaufen, ist gut fürs Klima

Das nahende Ende des Sommers bedeutet auch: Die Apfelsaison beginnt. Das Lieblingsobst der Deutschen hängt rot, gelb und prall an den Bäumen. Erste frühe Sommer-Sorten sind am Markt, und die Erntesaison für die Lagersorten beginnt. Vom Alten Land bis zum Bodensee pflücken heimische Erzeuger knackig-frische Äpfel. Eine gute Nachricht für alle Apfelliebhaber und Kulinariker. Denn ganz gleich, ob köstlicher Apfelpfannkuchen, exquisiter Apfelkuchen mit Schokolade und Chili oder Apfelrosetten, ob frisches Apfel-Lachs-Tartar, Flammkuchen mit Apfel, Speck und Honig oder ein Apfel-Möhren-Porridge als Start in den Tag – in der Küche sind der apfeligen Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Äpfel sind hierzulande die unangefochtene Nummer eins im Obst-Ranking. 17,5 Kilo des Kernobsts kaufte jeder deutsche Privathaushalt durchschnittlich im vergangenen Jahr. Das macht rund 117 Äpfel pro Haushalt oder 58 Äpfel pro Person. Apfelliebhaber haben die Wahl: Der Handel bietet im Schnitt ein Sortiment von etwa 15 verschiedenen Apfelsorten. Den Spitzenplatz der beliebtesten Äpfel belegt seit Jahren der aromatisch-saftige Elstar (Quelle: AMI-Analyse auf Basis des GfK Panels). Knackig, fruchtig süß und leicht sauer – so schmeckt für viele der perfekte Apfel. Ein Genuss-Kriterium, das nicht zuletzt auch vom richtigen Erntezeitpunkt abhängt. Die volle Entfaltung des Geschmacks wird bei heimischen Früchten vor allem durch die kurzen Transportwege begünstigt. So können Äpfel nicht nur reifer geerntet werden, sie lassen auch die Energiebilanz wesentlich besser schmecken. Denn ein Apfel aus Deutschland produziert weniger CO2, spart Kosten durch kurze Wege zum Verbraucher und ist somit nicht nur gesund, sondern auch gut fürs Klima. BVEO/imp