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Kleines Grundstück?

Archivartikel

Wie man sich auf wenig Baufläche den Traum vom Eigenheim erfüllt

Baugrund ist teuer und nicht nur in den Metropolregionen rar. Es kann sich daher lohnen, auch kleine und ungewöhnlich geschnittene Grundstücke für den eigenen Hausbau ins Auge zu fassen. Kleine oder schmale Grundstücke stellen allerdings auch besondere Anforderungen an den Bauherren, Planer und Architekten – kreative, clevere und schlanke Lösungen sind gefragt. Bereits bei der Grundrissplanung kann durch „Out of the Box“-Denken, also außerhalb des gängigen Einfamilienhaus-Rasters, einiges gewonnen werden. Wenn man nicht auf der üblichen Breite bauen kann – warum nicht in die Länge oder Höhe expandieren?

Eine ungewöhnliche Bauform bedingt auch im Innern eine Anpassung. Eine Treppe beispielsweise muss nicht unbedingt Raum im Haus kosten. Sie stattdessen außen an der Fassade nach oben zu führen, ist architektonisch interessant, raumsparend und schafft zwei getrennte Wohnbereiche zum Beispiel ein eigenes Reich für die Kinder, und nach deren Auszug eine gut vermietbare Einliegerwohnung.

Wer den umbaubaren Raum optimal nutzen möchte, sollte auch bei den Baumaterialien auf schlanke Lösungen achten. Wärmedämmungen etwa müssen die gesetzlich vorgeschriebenen energetischen Neubaustandards einhalten. Setzt man auf Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan, kann die Dämmung dennoch deutlich schlanker ausfallen als bei anderen Dämmstoffen. Entscheidend dafür ist die Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS). Je niedriger sie ist, desto effizienter ist die Dämmung. Dadurch kann die Dämmschicht schlanker aufgebaut werden – und es bleibt mehr umbaubarer Raum für die Bewohner. djd