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Klimaschutz durch energieeffiziente Modernisierung

Archivartikel

Sanierung: Seit Jahresanfang gibt es attraktive Förderungen und Vergünstigungen

Um 40 Prozent soll der Ausstoß von Treibhausgasen in der EU bis 2030 gegenüber dem Jahr 1990 sinken. Um dieses Ziel zu erreichen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, muss Deutschland unter anderem seine Anstrengungen in der energetischen Gebäudesanierung verstärken. Für Hauseigentümer ist das eine gute Nachricht: Seit Jahresanfang gibt es für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz eines Hauses sowohl mehr KfW-Förderung als auch attraktive Möglichkeiten, um Steuern zu sparen.

Auf die Dächer, fertig, los!

Wärme steigt nach oben – rund 40 Prozent entweicht über das Dach aus dem Haus. Es lohnt sich daher, zunächst einen Blick ins Obergeschoss des Hauses zu werfen. Mit leistungsfähigen Systemen lassen sich Dächer wirkungsvoll und schlank dämmen – gerade im Altbau ist das sinnvoll. Welche Mindestanforderungen zu erfüllen sind und was sonst noch wichtig ist, verrät ein kostenloser Förderratgeber unter dem Titel „Ab 2020: neue steuerliche Förderung und verbesserte KfW-Förderungen“.

Kellerkälte aussperren

Weitere typische Altbau-schwachstellen sind die Kellerdecken. Sie lassen sich vergleichsweise einfach dämmen, zum Beispiel mit Dämmelementen, die von unten an die Decke angebracht werden. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern schafft auch Wohnbehaglichkeit und vermeidet kalte Füße.

Rundum dicht machen

Eine Rundum-Dämmung der Fassade macht den Wärmeschutz fürs Haus perfekt. Je nach Vorliebe und Bauart des Hauses eignen sich vorgehängte Fassaden mit einer Verkleidung aus Holz oder anderen Materialien sowie sogenannte Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) mit klassischem Putz-Wandabschluss.

Nicht ohne meinen Energieberater

Voraussetzung für die Gewährung der KfW-Förderung ist, dass die Maßnahmen mit einem Energieberater geplant werden. Er kann den Hausbesitzer dabei beraten, welche Mittel im Einzelfall den größten Erfolg versprechen. Die Kosten für den Energieberater sind dabei auch förderfähig – bis zu 50 Prozent können hier erstattet werden. Der Einsatz eines Energieberaters ist immer zu empfehlen, auch wenn er bei der steuerlichen Förderung nicht vorgeschrieben ist. Auch hier können 50 Prozent der Beratungskosten abgesetzt werden. djd