Sonderthema

Mit vier Schichten gegen die Feuchtigkeit

Innenabdichtsungssysteme: Wenn eine Gebäudeabdichtung von außen nicht möglich ist

Feuchtigkeit am und im Haus – ein Dauerthema nicht nur bei alten Bauten, sondern auch bei Häusern neueren Datums. Und keineswegs ist der Grund immer ein Wasserrohrbruch oder Hochwasser. Häufig dringt die Feuchtigkeit über fehlerhaft abgedichtete Bauteile ein. Oft wird Feuchtigkeit erst bemerkt, wenn bereits typische Schäden wie abplatzender Putz, Salzausblühungen, Schimmelbefall oder modriger Geruch auftreten.

Doch was tun, wenn die schadhaften Wandbereiche von außen nicht zugänglich sind, weil etwa seitlich eine Garage daran angrenzt oder das Gebäude nur zum Teil unterkellert ist? Hier kann ein Innenabdichtungssystem für Abhilfe sorgen.

Umweltschutz und Kostenersparnis

„Bewährt haben sich Schichtsysteme, bei denen auf die Wände ein spezieller Dichtputz, zwei Lagen kunststoffvergütete Dichtungsschlämme und eine Schutzschicht aufgebracht werden“, berichtet Jürgen Münch, Holz- und Bautenschutz-Fachmann in Viernheim. „Die verschiedenen Schichten sind wasserdicht und sorgen dauerhaft für trockene Wandinnenflächen“.

Umweltschutz und Heizkostenreduktion sind in aller Munde. Manch ein Eigentümer möchte sein Haus nicht nur abdichten, sondern auch auf einen Schlag energetisch sanieren. Bei hochwertig genutzten Kellerräumen ist das Aufbringen von Calciumsilikatplatten auf das Innenabdichtungssystem hierfür besonders gut geeignet. Diese reduzieren die Energiekosten und sorgen durch ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften für ein angenehmes Raumklima. pr/imp