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Schlafstörung durch Hitze

Archivartikel

Eine zu hohe Raumtemperatur beeinflusst die Schlafphasen

Um tagsüber aktiv sein zu können, benötigt der Mensch erholsamen Schlaf. Doch übermäßige Hitze im Schlafzimmer beeinträchtigt diesen maßgeblich. Zum gesunden Schlaf gehören mehrere Schlafphasen: Die Einschlafphase ist ein Übergangs- oder Schwebezustand zwischen Wachsein und Schlafen. Manchmal kommt es zu Zuckungen, die die zunehmende Entspannung anzeigen.

Die Leichtschlafphase macht etwa die Hälfte des Schlafes aus. Das Bewusstsein ist abgeschaltet und man schläft mit entspannten Muskeln. In der Tiefschlafphase erholt man sich besonders gut, da dies die Phase der tiefsten körperlichen Entspannung ist. Dabei sind viele Menschen nur sehr schwer zu wecken.

Vom Einschlafen bis in den Tiefschlaf bleibt der Schlaf im Wesentlichen gleichförmig. Das ändert sich schlagartig mit dem Einsetzen des REM-Schlafes oder Traumschlafes. Charakteristisch dafür sind die schnellen Augenbewegungen (REM steht für rapid eye movement). Hier werden vor allem emotionale Sinneseindrücke verarbeitet. Während der Aufwachphase bereitet sich der Körper dann wieder zunehmend auf den neuen Tag vor.

Die genannten Phasen durchlebt man Nacht für Nacht mehrmals. Hitze im Schlafzimmer kann den Rhythmus dieser Phasen jedoch durcheinander bringen, sie folgen dann nicht mehr ungestört aufeinander. Die Folge: Man fühlt sich am nächsten Morgen sowohl physisch als auch psychisch erschöpft. imp