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Schöne Ideen für individuelle Ruhestätten

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Grabgestaltung: Im Frühling farbliche Akzente setzen / Klassische Elemente mit modernen Ideen kombinieren

Endlich ist es soweit: Nach einem grauen und teilweise stürmischen Winter hält in der Natur der Frühling Einzug. Sonne und Wärme lassen die Vegetation erwachen. Auch auf den Friedhöfen beginnt jetzt die farbenfrohe Zeit. Für die Neubepflanzung der Gräber gibt es nicht nur eine große Auswahl an Pflanzen und Blumen, sondern auch zahlreiche Ideen für eine abwechslungsreiche Grabgestaltung.

„Sehr beliebt ist es, klassische Elemente mit neuen, modernen Ideen auf dem Grab zu kombinieren“, weiß Friedhofsgärtner Julian Otto. Kleine Natursteine aus Granit oder Basalt, knorrige Wurzeln oder bemooste Astteile lassen sich beispielsweise dekorativ in die Dauerbepflanzung aus immergrünen Bodendeckern einbinden. Verstärkt wird diese Wirkung mit Pflanzen, die auch in der alpinen Gartengestaltung zum Einsatz kommen. „Vor allem Dachwurz, Arabis, Andenpolster oder Katzenpfötchen eignen sich sehr gut zur Grabbepflanzung“, sagt Otto. Die Mini-Stauden sind besonders anspruchslos und können längere Trockenphasen überstehen. Klassiker wie Hornveilchen und Stiefmütterchen sorgen dabei für farbliche Akzente und setzen das Beet ins rechte Licht. Auch wenn Gräber mit ihren relativ kleinen Flächen schwieriger zu gestalten sind als ein Garten, lässt sich mit sorgfältiger Planung und guter Gestaltung ein gelungenes Gesamtbild erzielen. Friedhofsgärtner setzen dabei immer wieder auf die Kombination aus klassischen Wechselbeeren, die die Form des Grabzeichens aufnehmen, und kleinen in die Dauerbepflanzung eingestreuten Inseln mit blühenden Pflanzen. Eine abwechslungsreiche Gestaltung lässt sich auch mit unterschiedlichen Höhen erreichen. Und welche Pflanzen empfiehlt der Fachmann für die Frühlingsbepflanzung? „Neben dem bekannten Sortiment aus Stiefmütterchen, Hornveilchen, Vergissmeinnicht oder Bellis sowie den Zwiebelblühern wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen haben sich in den vergangenen Jahren auch viele neue Arten und Sorten durchgesetzt“, sagt Otto. Dazu zählt zum Beispiel die Schleifenblume (Iberis), die mit vielen kleinen, weißen Blüten sonnige Plätze bevorzugt und von April bis Juni blüht. Beim Pflanzenkauf sollte man jedoch genauer hinschauen, denn „Pflanzen, die auf Gräbern verwendet werden, müssen andere Qualitäten haben als Balkonpflanzen. Am besten den Fachmann vor Ort fragen. GBF